HSG Phoenix kassiert im Derby zu viele Gegentore

Ein starker Dück allein reicht nicht – 30:32

Durchgesetzt: Vilsens Lasse Asendorf (l.) und Hagen Sperling können Willi Dück nicht aufhalten. Foto: Westermann
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Durchgesetzt: Vilsens Lasse Asendorf (l.) und Hagen Sperling können Willi Dück nicht aufhalten.

Syke – Nicht einmal geführt: Die Landesklassen-Handballer der HSG Phoenix verloren am Samstag vor über 100 Zuschauern in der Syker Olympia-Halle das Derby gegen die HSG Bruchhausen-Vilsen/Asendorf mit 30:32 (14:18). „Wir haben nicht unsere beste Leistung auf die Platte gebracht“, urteilte Christoph Schweitzer, Neu-Trainer bei der HSG Phoenix. Der 40-Jährige nannte einen entscheidenden Grund für die Niederlage: „Wir haben zu viele Gegentore bekommen.“

In guter Verfassung präsentierte sich Rückraumakteur Willi Dück, der siebenmal ins Schwarze traf. Auch der aus der A-Jugend hochgezogene Krystian Stachnik wusste im mittleren Rückraum zu gefallen. Nach dem Wechsel spielte er in der Spitze der 5:1-Abwehr. „Das hat er hervorragend gemacht“, lobte Schweitzer den Youngster, der entweder Hagen Sperling oder Sebastian Slembeck kurz deckte.

Vilsens Coach Gerd Anton freute sich über den erneuten Derbyerfolg (28:24 im Hinspiel): „Der Sieg war nicht unverdient. Wir haben immer Ruhe bewahrt.“ Beim Sieger hinterließen die Routiniers Slembeck (8/3) und Sperling (7) den stärksten Eindruck. Sie sprangen für die angeschlagenen Jorn (4) und Moris Bolte (4/2) in die Bresche.

In der Anfangsphase glich Timo Schmidt beim 5:5 (8.) zum vierten Mal aus. Mit einem 5:0-Lauf zogen die Vilser von 7:6 (10.) auf 12:6 (16.) davon. „Wir haben in der ersten Halbzeit nicht gut in der Abwehr gestanden, zu viele Zweikämpfe in Eins-gegen-Eins-Situationen verloren“, monierte Schweitzer. „Bei uns stimmte die Einstellung, wir haben aggressiv gedeckt“, sagte dagegen Anton. Dück verkürzte zum 10:14 (21.), doch im Gegenzug markierte Rechtsaußen Alexander Schmidt das 15:10 (22.). Anschließend handelten sich Vilsens Marc-Sebastian Klitzke und Lasse Asendorf durch Fouls Zwei-Minuten-Strafen ein. Nach Wechselfehlern mussten auch noch Niklas Heere und Slembeck auf die Bank. In Überzahl kamen die Hausherren bis auf 13:15 (26.) heran, doch Klitzke und Sperling sorgten wieder für klare Verhältnisse – 17:13 (27.).

Nach dem Wechsel kämpfte sich der Neuling nach einem Tor von Timo Schmidt auf 19:20 (38.) heran, doch Slembeck erhöhte mit einem Dreierpack auf 23:19 (41.). Auch beim 27:24 (51.) durch Sperling sah es danach aus, dass es nicht mehr eng werden würde. Es kam aber anders. „Wir haben die Angriffe zu früh abgeschlossen und waren hinten unsortiert“, kritisierte Anton. Dück, Timo Schmidt und Gerrit Nordmeier egalisierten zum 27:27 (53.). Die Vilser gerieten aber nicht aus dem Konzept. Slembeck verwandelte einen Strafwurf, Alexander Schmidt traf in Überzahl, und Jorn Bolte erzielte das 30:27 (57.). Anschließend ließen sich die Gäste nicht mehr die Butter vom Brot nehmen und feierten den Derbysieg.

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