Bremen-Ligist Brinkum bleibt bei widrigen Bedingungen auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen

Starker Dörgeloh führt im Mittelfeld Regie – 4:0

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Traf einmal und führte beim 4:0-Auswärtserfolg im Mittelfeld Regie: Brinkums Marcel Dörgeloh. ·

Brinkum - Schlechte Bedingungen und mehr Krampf als Fußball: Bremen-Ligist Brinkumer SV setzte sich am Sonnabend auf einem katastrophalen Kunstrasenplatz beim KSV Vatan Sport mit 4:0 (2:0) durch und blieb auch im achten Spiel in Folge ungeschlagen.

„Das war ein Pflichtsieg“, unterstrich Brinkums Trainer Frank Thinius. Viel Freude hatte ihm die Partie auf „schwerem Geläuf“ allerdings nicht gemacht. Dennoch lobte er einen Akteur: Marcel Dörgeloh setzte im zentralen Mittelfeld Akzente und erzielte auch ein Tor.

In den Anfangsminuten hatten die Gäste Probleme. So besaßen die Gastgeber in Person von Yagmur Horata (knapp am langen Pfosten vorbei/1.) und Serdal Deli (daneben/10.) zwei Chancen. Das erste Tor fiel auf der anderen Seite: Nach einer Freistoß-Flanke von Jannik Bender köpfte Innenverteidiger Inouss Bourai Toure den Ball zum 1:0 (12.) ins Tor. Acht Minuten später führte eine weitere Standardsituation zum 2:0: Nach einer Freistoß-Hereingabe von Marcel Dörgeloh ließ Dennis Mertgen den Ball mit der Brust abtropfen – Esin Demirkapi staubte aus kurzer Distanz zum 2:0 (21.) ab. „Wir haben eine gewisse Zeit gebraucht, um ins Spiel zu kommen“, sagte Frank Thinius. Anschließen lief es beim Tabellenvierten besser. Vor allem Dörgeloh forderte immer wieder den Ball. So bediente er beispielsweise Demirkapi, der an Vatans Keeper Sefan Kilic scheiterte (29.). Kilic konnte fünf Minuten später einen Dörgeloh-Knaller nicht festhalten, aber Kai Tönsmeyer sprang am Leder vorbei (34.). Kurz vor der Pause zielte Dennis Krefta am Kasten vorbei (43.). „Wir haben eine frühzeitig Entscheidung versäumt“, monierte Thinius.

Nach dem Wechsel brachte Krefta ein weiteres Mal den Ball nicht an Kilic vorbei (64.). So dauerte es bis zur 73. Minute, ehe Dörgeloh einen schnellen Angriff mit dem 3:0 (73.) abschloss.

Auch in der Schlussphase bekamen die 50 Zuschauer keinen schönen Fußball zu sehen, das lag in erster Linie an den schlechten Platzbedingungen. Sehenswert blieb allerdings noch eine Aktion: Der eingewechselte Tobias Cordes jagte den Ball aus halblinker Position aus 25 Metern zum 4:0 (86.) in den Winkel – eine Sahnetor zum Abschluss. · mbo

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