Twistringen nur 6:9 gegen Arminia Hannover

Starke Leistung des Fast-Absteigers

Jens Kramer will sich mit dem SCT in den restlichen Spielen nicht abschlachten lassen. - Foto: Westermann
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Jens Kramer will sich mit dem SCT in den restlichen Spielen nicht abschlachten lassen.

Twistringen - Wer unten steht, der hat das Pech als ständigen Begleiter: Einmal mehr bewahrheitete sich auch für den SC Twistringen diese alte Sportlerweisheit. Denn: Höchst unglücklich mit 6:9 zog das Tabellenschlusslicht der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren gegen den SV Arminia Hannover den Kürzeren und zementierte so seinen letzten Tabellenplatz.

Entsprechend bedient wirkte SCT-Kapitän Jens Kramer nach dem neuerlichen Rückschlag: „Dieses Match war ein perfektes Spiegelbild der gesamten Saison. Wir halten immer gut mit, belohnen uns am Ende aber nie dafür.“

Eine treffende Analyse, da Twistringen selbst dem Tabellenzweiten aus Hannover das Leben äußerst schwer machte. Schon nach den Doppeln hätten die Hausherren eigentlich in Front liegen können, verpassten es aber, nach dem Dreisatztriumph von Kramer/Kramer über Mainka/Gao nachzulegen. Besonders bitter: Wiese/Hasselmann konnten hierbei gegen das Arminia-Spitzenduo Grote/Wilke einen 5:1-Vorsprung im Entscheidungssatz nicht ins Ziel retten.

Ähnliches Bild dann in den Einzeln. Der SCT warf zwar kämpferisch alles in die Waagschale, hatte im entscheidenden Moment jedoch selten das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite. Am Ende gingen fünf von sieben Fünfsatzpartien an die Gäste, so dass die schneidigen Erfolge von Hendrik Wiese, Marvin Kramer, Maik Beermann, Manuel Hasselmann und Jens Kramer die Niederlage lediglich etwas aufhübschten.

Trotzdem machte der Auftritt Mannschaftsführer Kramer Mut, die Saison vernünftig über die Bühne zu bringen: „Wir sind zwar bereits abgestiegen, aber zumindest wollen wir die Bezirksoberliga mit Würde verlassen und uns nicht abschlachten lassen.“ Die Gefahr dürfte bei den nimmermüden SCT-Kämpfern allerdings auch nicht bestehen. Gerade der Auftritt gegen den Aufstiegsaspiranten aus Hannover machte Appetit auf mehr – und nach der Partie hatte Kramer sogar seinen Humor wiedergefunden: „Vielleicht sollte ich vor Spielen künftig nicht mehr Holz hacken. Das war zwar gut für meinen Kamin, aber schlecht für meine körperliche Verfassung.“ 

drö

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