Srederis sieht Rote Karte

HSG Barnstorf/Diepholz unterliegt in Achim 21:25

Zog in Achim als Mittelmann die Fäden, hatte aber im Abschluss kein Wurfglück: Barnstorfs Saulius Liutikas (M.). - Foto: Hägermann
+
Zog in Achim als Mittelmann die Fäden, hatte aber im Abschluss kein Wurfglück: Barnstorfs Saulius Liutikas (M.).

Achim - Die HSG Barnstorf/Diepholz fängt die Ausfälle von Lars von Kamp (Fußverletzung), Kevin Heemann (Syndesmosebandriss), Kamil Chylinski (Kreuzbandriss) und Marko Pernar (Heimaturlaub in Serbien) nicht auf: Trotz einer ordentlichen ersten Hälfte verlor der Handball-Oberligist am Samstag vor 250 Zuschauern bei der SG Achim/Baden mit 21:25 (13:14), kassierte dabei die fünfte Niederlage in Folge.

„Es kommt derzeit eines zum anderen, durch die Ausfälle haben wir Probleme. Wir müssen Ruhe bewahren“, unterstreicht Barnstorfs Trainer Dag Rieken. Martin Golenia und Bastian Carsten-Frerichs schlugen sich mit grippalen Infekten herum, stellten sich aber in den Dienst der Mannschaft. Rieken lobte den Einsatz der beiden angeschlagenen Akteure: „Sie haben sich durchgebissen.“ 

Erstmals nach seinem Bandscheibenvorfall wirkte Arunas Srederis in dieser Saison mit. Der Litauer spielte aber nur zehn Minuten, denn die Schiedsrichter Dennis Bendtsen und Jens Peper (MTV Wisch) zeigten ihm die Rote Karte (25.), nachdem er bei einem Laufduell Achims Linksaußen Kevin Podien (7/3) am Trikot festgehalten hatte. „Das war eine zu harte Entscheidung und sehr ärgerlich“, urteilte der 49-jährige HSG-Coach.

Die Gäste fanden zunächst keinen Zugriff in der Abwehr, lagen mit 2:5 (9.) zurück. Anschließend beorderte Rieken Golenia in die Spitze der 3:2:1-Abwehr. Danach lief’s besser. Mannschaftskapitän Cedric Quader glich zum 5:5 (12.) aus. Die Gastgeber legten anschließend ständig vor, Rückraumakteur Stefan Beljic (7) verkürzte auf 11:12 (27.). Sekunden vor der Pause egalisierte Jakub Anuszewski zum 13:13. Die Achimer spielten sofort die schnelle Mitte – Max Borchert traf von der Rechtsaußenposition zum 14:13-Halbzeitstand.

Nach dem Seitenwechsel drehten Jan Linné und Beljic den Spieß zum 15:14 (36.) um. Es folgten fünf schwache Minuten der Barnstorfer. Ihnen unterliefen nicht nur technische Fehler, sondern Beljic, Linné und Golenia scheiterten am Ex-Barnstorfer Schlussmann Olaf Sawicki. Podien schloss einen 6:0-Lauf der Hausherren mit dem 20:15 (41.) ab. 

„Wir spielen in der 35. Minute in Überzahl und verlieren diese mit 0:3! Danach gehen wir selbst in eine doppelte Unterzahl. Diese zehn Minuten haben uns das Genick gebrochen. Wir haben viel zu überhastet auf das Tor geworfen und mit zu wenig Tiefe im Angriff gespielt. Olaf Sawicki haben wir in der Phase zum Helden geschossen“, analysierte Quader. 

Der Tabellen-13. kämpfte sich zwar nach einem Treffer von Mittelmann Saulius Liutikas noch einmal auf 19:22 (51.) heran, aber drei weitere Gegentore zum 19:25 (55.) besiegelten die fünfte Saisonniederlage. 

mbo

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Sechs Monate Audible inkl. Gratis-Hörbücher für monatlich 2,95 Euro statt 9,95 Euro

Sechs Monate Audible inkl. Gratis-Hörbücher für monatlich 2,95 Euro statt 9,95 Euro

Vor zehn Jahren verunglückte das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der Küste Italiens

Vor zehn Jahren verunglückte das Kreuzfahrtschiff Costa Concordia vor der Küste Italiens

Meistgelesene Artikel

Kristian Arambasic soll Rehden retten

Kristian Arambasic soll Rehden retten

Kristian Arambasic soll Rehden retten
Virus stoppt den Re-Start

Virus stoppt den Re-Start

Virus stoppt den Re-Start
Bassum kommt mit blauem Auge davon

Bassum kommt mit blauem Auge davon

Bassum kommt mit blauem Auge davon
Erlewein stark zurück

Erlewein stark zurück

Erlewein stark zurück

Kommentare