Squash-Bundesligist 1. SC Diepholz unterliegt beim Deutschen Meister mit 0:4

Paderborn einfach zu stark

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Gewann im Topspiel wenigstens einen Satz beim 1:3: Dylan Bennett vom Bundesligisten 1. SC Diepholz.

Diepholz - Dieser Gegner erwies sich als eine Nummer zu groß: Squash-Bundesligist 1. SC Diepholz unterlag beim Deutschen Meister Paderborner SC mit 0:4. Nichtsdestotrotz verbleiben die Kreisstädter auf dem vierten Tabellenplatz und haben zu den unter ihnen stehenden Mannschaften einen deutlichen Punkteabstand. „Ich hatte mir schon den einen oder anderen Satz mehr ausgerechnet, aber Paderborn war an diesem Tag einfach zu stark“, resümierte Dennis Jensen, Teamchef beim 1. SC Diepholz.

Paderborner SC - 1. SC Diepholz 4:0: Diepholz verzichtete auf Luis das Neves und den Wahl-Schweizer Florian Pößl. So musste Dirk Heemann vor vollem Haus als Erster auf den Center-Court. Sein Kontrahent war Juniorennationalspieler Felix Auer, der das Tempo beherrschte und den Diepholzer viel laufen ließ. Am Ende siegte der Paderborner in drei Abschnitten. Dennis Jensen bekam es mit Lennart Osthoff zu tun. Der 40- Jährige hatte sich viel vorgenommen, doch Osthoff war hervorragend auf die Partie eingestellt und variierte zwischen präzisen und druckvollen Schlägen und erhöhte für den Rekordmeister auf 2:0.

Dann folgte das Spitzenspiel des Tages zwischen Dylan Bennett und dem Deutschen Einzelmeister und Weltranglistensechsten Simon Rösner. Die Zuschauer am voll besetzten Center-Court riss es von den Sitzen. Spektakuläre Ballwechsel und ein Dylan Bennett, der einen unheimlichen Willen an den Tag legte, sorgten dafür, dass Rösner in seinem „Wohnzimmer“ mehr Mühe hatte als ihm lieb war. Nach 60 Minuten Spielzeit hatte Rösner seinen ersten Matchball verwandelt, aber der 31-jährige Niederländer im Trikot des 1. SCD ging erhobenen Hauptes vom Center-Court.

„Wenn Dylan seine Form hält, kann er in drei Wochen die niederländische Meisterschaft gewinnen“, sagt Dennis Jensen. Die Partie war entschieden, und die anschließende deutliche Dreisatzniederlage von Torsten Wagner gegen Raphael Kandra, Nummer 47 der Weltrangliste, hatte nur noch statistischem Wert.

Am 20. Februar Nordderby

gegen 1. Bremer SC

„Wir müssen die Klasse und das absolut professionelle Umfeld der Paderborner anerkennen, die Vergabe der Meisterschaft läuft nur über Paderborn“, urteilte Dennis Jensen nach dem Auswärtsauftritt. Für seine Mannschaft steigt am 20. Februar der Auswärtsauftritt in Dortmund, wo auch das Nordderby gegen den 1. Bremer SC ansteht. „Hier wollen wir noch einmal alles aus uns herausholen und uns selbst für eine abermals tolle Spielzeit in der Eliteklasse belohnen“, unterstreicht Jensen.

mbo

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