Squash-Bundesligist 1. SC Diepholz reist in Bestbesetzung nach Dortmund

Packende Duelle gegen die Nachbarn der Tabelle

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Julian Söhnchen wäre eine Option als Nummer drei des 1. SC Diepholz, der am Samstag in Dortmund antreten muss.

Diepholz - Es geht gegen den Verfolger und den Verfolgten in der Bundesliga Nord! Der 1. Squash-Club Diepholz reist am Samstag nach Dortmund, wo die Begegnungen gegen Gastgeber ST Aplerbeck und den 1. Bremer SC anstehen. Gegen die beiden Tabellennachbarn – Bremen auf Platz drei und Aplerbeck auf Position fünf – kann Dennis Jensen als Teamchef des Tabellenvierten aus dem Vollen schöpfen. Und das ist gut so, denn mit zwei Siegen will der SC an den Bremern vorbeiziehen und Platz drei holen. Doch dafür muss alles passen, weiß Jensen.

„Schließlich müsste dann auch Bremen mindestens einen Punkt gegen Aplerbeck lassen, weil wir die nicht so gute Spieldifferenz haben“, erklärt das SC-Urgestein. Doch auf das Duell der Kontrahenten richtet er natürlich weniger den Fokus als auf die eigenen Partien. „Wir wollen gewinnen – und ich glaube, wir sind auch der Favorit. An diesem Wochenende haben wir die bessere Aufstellung.“

Im ersten Spiel gegen Aplerbeck gilt es, den 3:1-Sieg aus dem Hinspiel (Dennis Jensen, Torsten Wagner und Dylan Bennett waren für Diepholz erfolgreich) zu bestätigen. Doch die Dortmunder werden es den Niedersachsen vor heimischer Kulisse alles andere als leicht machen.

Das Diepholzer Team führt der niederländische Nationalspieler Dylan Bennett an, der seine ausgezeichnete Form am Dienstagabend in London unter Beweis stellte, wo er die Nummer 27 der Weltrangliste, Gregoire Marche aus Frankreich, in vier Sätzen bezwang. Er sollte in beiden Begegnungen eine Bank sein. Auf Position zwei für Diepholz wird Neuzugang Florian Pößl spielen, der aus Zürich eingeflogen kommt. Dahinter hat Jensen alle Optionen offen. In Person von Julian Söhnchen, Torsten Wagner, Luis das Neves, Dirk Heemann und Thomas Kretschmer stehen alle Akteure zur Verfügung und brennen auf ihren Einsatz. „Nach jetzigem Stand sind alle fit – und das bleibt auch so, wenn nicht noch eine Grippewelle kommt“, berichtet der Teamchef. Er freut sich über die Geschlossenheit seiner Mannschaft: „Obwohl ein bis zwei Mann damit rechnen müssen, gar nicht zum Einsatz zu kommen, fahren alle mit. Das ist ein Zeichen für den Zusammenhalt.“

Im zweiten Duell steht das Derby gegen Bremen an. Hier will der 1. SCD Revanche für die knappe 1:3-Niederlage aus dem Hinspiel nehmen, wo nur Luis das Neves für seine Farben gepunktet hatte.

Die Partien gegen die Hansestädter waren immer hart umkämpft – und auch dieses Mal ist eine spannende Auseinandersetzung zu erwarten. „Wenn wir Bremen in der Tabelle noch überholen wollen, helfen uns am Samstag nur zwei Siege. Und dafür werden wir alles investieren“, verspricht Dennis Jensen einen leidenschaftlichen Auftritt seiner Mannschaft im Ruhrpott.

Platz drei wäre ein Riesen-Erfolg für Diepholz – und der richtige Rahmen für das Heimspiel-Wochenende gegen die Elite der Liga Mitte März im Sauna- und Sportparadies: Am Samstag, 12. März, erwarten Jensen & Co. dort den Tabellenzweiten Sportwerk Hamburg, und am Sonntag, 13. März, kommt Spitzenreiter Paderborner SC an die Moorstraße. Die Gastgeber wollen beide ein bisschen ärgern – nach oben geht für den 1. SCD dabei aber nichts mehr: „Diese zwei Teams sind schon enteilt“, weiß auch Jensen.

ck

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