Squash-Bundesligist hat Aufgebot zusammengestellt / Scheele und Beer gehen

Toptransfer perfekt: Junge wechselt zum 1. SC Diepholz

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Wechselt vom 1. Bremer SC zum Squash-Bundesligisten 1. SC Diepholz: Der 26-jährige Norman Junge.

Diepholz - Perfekt: Der 1. Squash-Club Diepholz hat in Person von Norman Junge die erhoffte Verstärkung für die kommende Bundesligaspielzeit an Land gezogen. Der 26-Jährige wechselt vom 1. Bremer SC, letztjähriger Meister der 2. Bundesliga Nord, zu den Kreisstädtern.

Der Transfer hat in der deutschen Squashszene für Aufsehen gesorgt, denn der Hochkaräter verlässt seinen Heimatverein, für den er in der vergangenen Saison von 16 Spielen 15 im oberen Paarkreuz für sich entschieden hatte – und wechselt zum Nordrivalen. Junge kommt aus einer Squash-begeisterten Familie und wird bei den Kreisstädtern hinter dem Niederländer Dylan Bennett oder dem 18-jährigen Spanier Iker Pajares Bernabeu auf der Position zwei spielen.

„Norman ist eine absolute Verstärkung, er bringt mit seinen 26 Jahren enormes Potenzial mit. Wir kennen uns schon lange, und ich weiß, was wir an ihm haben werden“, freut sich Dennis Jensen, Teammanager beim 1. SC Diepholz, auf die Zusammenarbeit.

In der Tat hat Norman Junge schon viel in seiner Karriere erreicht. In der Jugend wurde er mit Deutschland bereits Vize-Europameister, und in der Altersklasse U 17 sicherte er sich den Titel – Deutscher Meister. Das Squash-Ass gehörte der A-Nationalmannschaft der Herren an und gewann mit dem Paderborner SC die deutsche Mannschaftsmeisterschaft sowie den Europapokal der Vereinsmannschaften.

Auch Junge blickt der neuen Herausforderung in Diepholz hoffnungsvoll entgegen: „Ich kenne den Verein und das tolle Team, gemeinsam wollen wir viel erreichen und Diepholz in der Bundesliga würdig vertreten.“ Die Personalplanungen bei den Kreisstädtern sind somit abgeschlossen. Dennis Jensen hat ein Team zusammen, das auch in der ersten Liga konkurrenzfähig sein dürfte. Besonders wichtig war dem 38-Jährigen, dass die Mannschaft abermals verjüngt wurde und somit eine langfristige Perspektive gegeben ist.

Eine Alternative wäre auch der hoch talentierte Marco Beer gewesen: Der 26-Jährige kam 2012 aus Kassel und konnte in Folge eines Kahnbeinbruchs am Handgelenk nicht für Diepholz spielen. Nach vielen gescheiterten Comebackversuchen kann er jetzt wieder am Trainingsbetrieb teilnehmen. Ein Einsatz im Bundesligateam käme allerdings noch zu früh. Die Verantwortlichen des 1. SC Diepholz gaben grünes Licht für eine Ausleihe zum Regionalligisten SC Bielefeld, wo Marco Beer Spielpraxis sammeln soll.

Definitiv verlassen wird Dirk Scheele den 1. SC Diepholz. Der in Siegburg lebende 42-Jährige ist nicht auf die erhofften Einsätze gekommen und wechselt in die Rheinland-Regionalliga zum 1. Squashclub Bonn.

Für die Kreisstädter beginnt nun die harte Vorbereitung auf die Bundesliga, die Saison startet mit einem Auswärtsspiel am Sonnabend, 18. Oktober, in Hamburg.

mbo

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