Der Sprung ins kalte Wasser

TuS Sulingen im NFV-Pokal zu Liga-Konkurrent Arminia Hannover

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Sulingens Antreiber Taiki Hirooka (rechts) hat seine Verletzung mittlerweile überwunden und steht morgen zur Verfügung. 

Sulingen - Von Arne Flügge. Die Vorbereitung war bislang schweißtreibend und auch sehr intensiv – und mittendrin steht für die Fußballer des TuS Sulingen nun bereits das erste Pflichtspiel auf dem Programm: Morgen (19.15 Uhr) tritt der Oberliga-Aufsteiger in der ersten NFV-Pokalrunde bei Arminia Hannover an; ein erstes Kräftemessen also mit einem neuen Liga-Konkurrenten.

Die Vorfreude beim TuS Sulingen ist groß, ebenso aber auch die Anspannung. Denn mitten in der Vorbereitung weiß noch niemand so recht, wie groß der Leistungsstand tatsächlich ist. Für die Sulinger also ein Sprung ins kalte Wasser – vor dem Coach und Mannschaft aber nicht bange ist. „Wir werden in Hannover erfahren, wo wir stehen und wie weit wir sind. Aber ich denke, wir sind auf einem guten Weg“, sagt Sulingens Trainer Maarten Schops.

Für den Coach habe die neue Liga natürlich oberste Priorität, doch wer den Belgier und die Sulinger Spieler kennt: abgeschenkt wird gar nichts. Zumal sich die Mannschaft in der Vergangenheit als absoluter Pokal-Liebhaber dargestellt hat. Dreimal in den letzten fünf Jahren holte Sulingen den Bezirkspokal, zuletzt zweimal in Folge – und schrieb damit Geschichte. Als Oberligist dürfen die Sulinger nun allerdings nicht mehr am Bezirkspokal teilnehmen.

Zudem bezwang das Team in der abgelaufenen Saison im NFV-Pokal noch als Landesligist den Regionalligisten Lupo Martini Wolfsburg mit 3:0, unterlag in Runde zwei dem TSV Havelse (ebenfalls Regionalliga) nur denkbar knapp mit 3:4. „Wir hatten in den letzten Jahren viel Spaß in den Pokalspielen und haben viel gelernt. Und natürlich wollen wir jetzt auch im NFV-Pokal wieder eine gute Figur machen und eine Runde weiterkommen“, macht Schops deutlich. Und verspricht: „Wir werden alles reinpacken, was wir können. Und dann werden wir sehen, ob es uns gelingt, eine Runde weiterzukommen.“ Die Zuversicht beim 41-Jährigen ist jedenfalls groß. „Ich glaube an uns, an jeden einzelnen von den Jungs. Sie zeigen in der Vorbereitung unglaublich viel Einsatz und Leidenschaft und werden ihre Stärken abrufen“, fügt der TuS-Trainer an: „Das wird ein geiles Spiel.“

„Spielstark, robust und mit starken Einzelspielern“

Und ein sehr schweres obendrein. „Natürlich haben wir unsere Fühler ausgestreckt und Informationen über Arminia gesammelt“, berichtet Schops: „Das ist eine Mannschaft mit sehr viel Qualität, spielstark, robust und mit starken Einzelspielern.“ Für den TuS Sulingen bedeutet das, über die gesamte Spielzeit hochkonzentriert zu sein. „Wir hatten in der vergangenen Saison in der Landesliga oft noch Phasen, in denen wir nicht zu 100 Prozent konsequent waren“, erinnert der Coach. Das habe man damals teilweise noch ausgleichen können. Auf Oberliga-Niveau allerdings sei das kaum noch machbar. „Wir müssen uns vor allem an ein höheres Tempo des Gegners gewöhnen, was uns dann auch weniger Zeit am Ball lässt“, fordert der Belgier vor allem in der Defensive ein blitzschnelles Handeln, in den Räumen kompakt zu stehen und die Zweikämpfe entsprechend zu führen. Kurzum: den Zugriff aufs Spiel perfektionieren. „Das müssen wir in den Kopf bekommen“, meint Schops.

Was freilich eine immens hohe Laufarbeit bedeutet. Doch davor ist dem Sulinger Trainer wahrlich nicht bange: „Wir haben im konditionellen Bereich sehr viel gearbeitet.“

Ob der Coach morgen Abend in Hannover alle Spiler zur Verfügung hat, wird sich kurzfristig entscheiden. Fest steht zumindest, dass Mittelfeldmotor Taiki Hirooka seine lange Verletzung auskuriert hat und wieder voll eingestiegen ist.

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