TSV Melchiorshausen empfängt nach zäher Vorbereitung morgen den OSC Bremerhaven

Der Sprung ins kalte Wasser

Der TSV Melchiorshausen – hier mit Nils Kaiser (links) – hatte keine optimale Vorbereitung. - Foto: Flügge
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Der TSV Melchiorshausen – hier mit Nils Kaiser (links) – hatte keine optimale Vorbereitung.

Melchiorshausen - Wilco Freund hat den Hauptplatz gründlich inspiziert. Vor dem Rückrundenauftakt des Fußball-Bremen-Ligisten TSV Melchiorshausen morgen (15.00 Uhr) gegen den OSC Bremerhaven wollte sich der Trainer persönlich vom Zustand des Rasens ein Bild machen.

Doch das Fazit des 50-Jährigen fiel nicht gerade positiv aus. „Ich habe mir den Platz angeschaut und denke, dass das Spiel stark auf der Kippe ist“, erklärte der Coach: „Das sieht gar nicht gut aus.“

Teilweise noch gefroren, teilweise ziemlich hügelig – ein normales Fußballspiel sei derzeit kaum möglich. „Auf dem Platz muss erstmal noch eine Pflege stattfinden, bis er bespielbar ist. Ich denke aber nicht, dass das bis Samstag noch was wird. Wir müssen jetzt noch abwarten.“ Sollte das Geläuf es schließlich doch hergeben, und es kann gespielt werden, „glaube ich fest an die Qualität der Mannschaft, sich auch bei diesen Bedingungen durchzusetzen. Obwohl natürlich niemand gern auf einem Acker spielt“, erklärte Freund.

Die momentanen Verhältnisse seien irgendwie ein Spiegelbild der gesamten Vorbereitung, erklärt der Trainer. Aufgrund der Witterungsbedingungen habe sein Team fast ausschließlich im konditionellen Bereich Kraft tanken können. „Spielerisch konnten wir so gut wie gar nichts machen. Wir konnten uns fußballerisch nichts erarbeiten. Das ist natürlich überhaupt nicht optimal“, ärgert sich Freund: „Wir hatten gar keine Chance dazu, Defizite aufzuarbeiten, weil wir keinen Kunstrasen haben.“

Und den müsse man in der Liga schon vorweisen, um konkurrenzfähig zu sein und auch zu bleiben. In der Gemeinde Stuhr seien fast alle Vereine mit einem Kunstrasenplatz ausgestattet. „Dort wurde eine Lösung gefunden. Ich würde mir auch eine für die Gemeinde Weyhe wünschen, doch da sehe ich momentan noch Defizite“, sagt Freund.

Hinzu kommt, dass während der Vorbereitung immer wieder Spieler krank ausgefallen sind. „Ich selbst habe auch eine Woche mit einer Grippe flachgelegen“, räumt Melchiorshausens Trainer ein, und auch morgen würden wieder einige Spieler krank fehlen. Gleichwohl habe er noch eine schlagkräftige Truppe zur Verfügung, die – sollte gespielt werden – unbedingt gewillt ist, die drei Punkte an der B 6 zu behalten. Gegen den Tabellenvorletzten „wäre ein Sieg für uns ungemein wichtig. Wir könnten damit einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt machen. Gegen Teams, die hinter uns stehen, müssen wir einfach punkten“, fordert Freund. flü

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