Voß verpasst im Speerwurf mit ausgezeichneten 56,81 Metern DM-Qualifikation

Sprinter Purschwitz feiert Doppelsieg

Kraftvoller Anlauf: Jannick Voß vom LC Hansa Stuhr gewann in Verden den Speerwurf-Wettkampf der U 20 mit starken 56,81 Metern, verpasste aber die DM-Qualifikation.
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Kraftvoller Anlauf: Jannick Voß vom LC Hansa Stuhr gewann in Verden den Speerwurf-Wettkampf der U 20 mit starken 56,81 Metern, verpasste aber die DM-Qualifikation.

Verden – Glücklich sah Jannick Voß nach seinem Wettkampf am Mittwochabend beim 3. Corona-Sportfest in Verden nicht aus. Dabei hatte der Stabhochspringer vom LC Hansa Stuhr gerade den Speerwurf der U 20 mit ausgezeichneten 56,81 Metern gewonnen. Allerdings verpasste er damit um knapp einen Meter die angestrebte Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften.

180 Teilnehmer bewiesen beim Abendsportfest in Verden, dass die Leichtathletik wieder voll im Wettkampfbetrieb ist. Die Athleten waren aus etlichen Bundesländern angereist, um nach langer Pause die Normen für die bevorstehenden Meisterschaften zu erfüllen. Die guten Bedingungen spielten ihnen in die Karten, für Jannick Voß reichte es dennoch nicht. Im Stabhochsprung, hier steht die Saisonleistung des 18-Jährigen derzeit bei 4,40 Metern, hat bislang nur ein U 20-Springer mit 4,60 Metern die DM-Norm erfüllt. Die Hoffnung, nun zunächst im Speer die Quali von 58 Metern zu werfen, erfüllte sich nicht. „Kraft allein genügt nicht, mir fehlt eindeutig die Wurfpraxis“, analysierte der Stuhrer. Die technischen Fehler konnte in Verden auch Speerwurftrainer Hermann Neblung nicht mal so eben ausmerzen. Und obwohl die DM erst Anfang September stattfindet, könnte die Zeit für eine Qualifikation knapp werden, denn nach dem Urlaub hat wieder der Stabhochsprung mit einem zweiwöchigen Trainingscamp in Potsdam Vorrang.

Deutlich besser lief es im Speerwurf für Leon Michelmann (TSV Asendorf). Der 14-Jährige verbesserte sich gleich um sieben Meter auf 34,87 Meter. Auch bei ihm hielt sich die Freude jedoch in Grenzen. Anhaltende muskuläre Probleme zwangen ihn zum Verzicht auf einen Start über 100 Meter. Auch Lasse Stechert (FTSV Jahn Brinkum, M 14) warf mit dem 600 Gramm-Speer mit 26,68 Metern Bestweite. Gleiches gelang Finja Kottmann als Siegerin der W 15 mit 32,28 Metern. Zuvor hatte die Asendorferin bereits im Kugelstoßen (8,40 m) gewonnen.

Auch Hanna Fricke aus Neubruchhausen und Jona Gruber aus Brinkum, beide für den SV Werder Bremen startend, waren mit dem Speer in der W 14 mit 27,81 beziehungsweise 27,74 Metern erfolgreich. Überragend war Fricke auch diesmal über 80 Meter Hürden. Mit 12,10 Sekunden stellte sie eine weitere neue Bestmarke auf. Gleiches gelang Leonie Schmidt (TSV Asendorf) über 100 Meter Hürden der U 18 in 16,54 Sekunden.

Den krönenden Abschluss bildeten die Sprints mit Bestzeiten en masse. Aaron Purschwitz (Asendorf) gewann in der M 15 über 100 Meter und 300 Meter in 11,82 beziehungsweise 39,75 Sekunden. Über 300 Meter war Samira Heygster (Brinkum) als W 15-Siegerin in 42,49 Sekunden fast gleichauf mit Hanna Fricke (42,47 sec). Leonie Schmidt verbesserte sich über 100 Meter auf 14,08 Sekunden. Denise Jaschinski (Brinkum) legte in der U 18 die 400 Meter in 66,39 Sekunden zurück.  el

Neue Bestmarke aufgestellt: Hanna Fricke lief die 80 Meter Hürden in 12,10 Sekunden.
In Verden in Form: Leonie Schmidt vom TSV Asendorf bewältigte die 100 Meter Hürden in 16,54 Sekunden.

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