Martin und Julia Lange dominieren Kl. M in Kirchdorf / Höchstnote für Hoffmann

Das Springen war Familiensache

Sabine Tiekenhenrich vom RFV Ströhen und der elfjährige Mistral sind ein eingespieltes Team und immer für eine Platzierung gut. In Kirchdorf wurden sie Dritte. ·

Kirchdorf - Nach dem Jugendturnier im vergangenen Jahr lud die Reitsportgemeinschaft Kirchdorf in diesem Jahr wieder alle Alters- und Leistungsklassen auf das Turniergelände von Baumann’s Hof ein. In 21 Dressur- und Springprüfungen stellten sich die Pferdesportler zwei Tage lang den kritischen Blicken des Richtergremiums und kämpften auf dem Viereck um Zehntelnoten sowie um Hundertstelsekunden im Parcours.

Die Springprüfung Kl. M mit Stechen erklärten Martin und Julia Lange vom RFV Ströhen ganz eindeutig zur Familiensache. Martin Lange gewann die erste Abteilung auf Cleon mit einem sagenhaften Vorsprung von fast neun Sekunden auf Alexandra Hinz-Mohrmann (RFV Maasen-Sulingen). Anschließend sicherte sich Tochter Julia die goldene Schleife in der zweiten Abteilung. Im Sattel von Baccara blieb sie als Einzige im Stechen fehlerfrei.

In der Stilspringprüfung Kl. L, die in drei Abteilungen nach Ranglistenpunkten unterteilt war, zeigten sich Reiter und Pferde in guter Form. Sie waren den Anforderungen des von Eric Runge erstellten Parcours durchaus gewachsen. Mit 8,5 ging die höchste Note dieses Wettbewerbs an Sandra Hoffmann vom RFV Nendorf, die damit die zweite Abteilung für sich entschied. Mit immerhin 8,0 lag Sven Lehing vom RV Wagenfeld auf dem Silberrang, gefolgt von Sabine Tiekenhenrich (RFV Ströhen/Note 7,5).

Als bester Teilnehmer des Gastgebers erritt sich Andreas Grimpo in der Dressur gute Ergebnisse. In der Dressurprüfung Kl. A (2. Abt.) siegte der Kirchdorfer auf Santinus. Gegen starke Konkurrenz wurde er in der M-Dressur auf Fernando Dritter (Note 6,9). In diesem Wettbewerb zogen Anja Kreitel-Haberhauffe (RFV Maasen-Sulingen) mit Rose Noir (Note 7,4) und Ina Thalmann (RV Heiligenfelde) auf Hugo H (Note 7,2) deutlich an ihm vorbei.

Aufgrund des starken Windes waren die Wettkampfbedingungen leider nicht immer angenehm, denn das gesamte Gelände verbarg sich zeitweise unter einer dunklen Staubwolke. Besonders der Abreitplatz für die Dressur glich eher einem schwarzen Beach-Volleyball-Feld. „Wir haben schon eine Menge Wasser auf die Plätze gebracht, kommen aber gegen die Trockenheit einfach nicht an“, hatte Kirchdorfs Vorsitzender Ulrich Spradau geklagt. · ilk

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