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Sprengel und Blind Date K harmonieren: Heiligenroderin gewinnt Dressurturnier in Heiligenfelde

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Von: Sonja Rohlfing

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Eine starke Performance legte Kyra Sprengel vom RV Heiligenrode hin. Sie siegte auf Blind Date K in der höchsten Prüfung bei den Heiligenfelder Dressurtagen.
Eine starke Performance legte Kyra Sprengel vom RV Heiligenrode hin. Sie siegte auf Blind Date K in der höchsten Prüfung bei den Heiligenfelder Dressurtagen. © rohlfing

Starker Galopp an der langen Seite, dann das Tempo zurücknehmen, abwenden auf die Mittellinie, halten, grüßen und geschafft. Sicher haben Kyra Sprengel vom RV Heiligenrode und ihre Oldenburger Stute Blind Date K die 23 Lektionen der M*-Dressur absolviert. Damit sahen die Richter das Paar bei den Heiligenfelder Dressurtagen jetzt auf Rang eins. Vereinskollegin Hilke Nadolny hatte mit Creamy Surprise H Platz zwei in Sicht. Allerdings verritt sich die Sykerin in der Mitte der Aufgabe und kassierte 0,2 Punkte Abzug. Damit musste sie Marion Kühnel vom RFV Bötenberg-Wietzen auf Basimah zum Abschluss des Turniers in Heiligenfelde den Vortritt lassen.

Heiligenfelde – „Wir wollten mal ein reines Dressurturnier machen. Das hat ja auch was“, erklärt Reinhard Hansemann vom RV Heiligenfelde. „Wir sind so umzingelt von der Bundesstraße B6 und der neuen Bebauung drumherum, dass wir sonst Platzprobleme bekommen“, ergänzt seine Tochter Ina Thalmann. Ein großes Turnier mit Prüfungen auf zwei Plätzen und in der Reithalle sei deshalb nicht mehr machbar.

Wir hatten ein starkes Nennungsergebnis. Dass davon nur etwa die Hälfte an den Start gegangen ist, ist enttäuschend.

Reinhard Hansemann vom RV Heiligenfelde

Die Ausschreibung hatte die Aktiven angesprochen. Knapp 430 Nennungen waren für die 14 Prüfungen und Wettbewerbe eingegangen. Mehr als 240 Reiter wollten über 300 Pferde mitbringen. „Wir hatten ein starkes Nennungsergebnis. Dass davon nur etwa die Hälfte an den Start gegangen ist, ist enttäuschend“, sagt Reinhard Hansemann. „Das Wetter war gut zum Reiten, nicht zu kalt und nicht zu warm. Wir können uns die geringe Starterfüllung nicht erklären, vielleicht nur mit Corona. Das geht hier um“, ergänzt Ina Thalmann. Insgesamt sind die beiden dennoch froh, dass das Turnier überhaupt stattfinden durfte. „Von Führzügelwettbewerb bis M*-Dressur – für alle hatten wir was dabei“, sagt Reinhard Hansemann. „Die Nachwuchsprüfungen sind wichtig, damit wir den Reitsport erhalten können“, verdeutlich Richterin Angelika Freesemann aus Bremen. „Wenn wir dann noch so gute Bilder sehen, ist das doch schön“, lobt die Unparteiische die Teilnehmer im Führzügelwettbewerb.

Sieg in der Führzügelklasse: Linn Westermann (5) auf Black Molly an der Seite von Svenja Westermann.
Sieg in der Führzügelklasse: Linn Westermann (5) auf Black Molly an der Seite von Svenja Westermann. © rohlfing

„Wir legen viel Wert auf Kinder- und Jugendarbeit“, erläutern Reinhard Hansemann und Ina Thalmann. Das nächste Ziel seien die Pony-Kreismeisterschaften beim RV Wagenfeld vom 29. April bis 1. Mai. „Wir wollen mit drei Mannschaften am Start sein“, erklärt Ina Thalmann und hofft, dass bis dahin Reiter und Pferde fit bleiben.

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