Startnummer 32

RFV Maasen-Sulingen Schulpferde-Cup (Reiten)

Hatten einen Auftritt vor großer Kulisse: Alina Albers auf Billy (v.l.), Laura Spormann auf Go Go Girl, Natalie Krysiuk auf Sunlight Lady, Mannschaftsführerin Marina Lange und Jette Cattau auf Seven Mountain Dusty Fee vom RFV Maasen-Sulingen sind im Finale des bundesweiten PM-Schulpferde-Cups gestartet. Foto: Gödeker

Laura Spormann, Alina Albers, Natalie Krysiuk und Jette Cattau vom RFV Maasen-Sulingen zählen zu den besten Schulpferdereiterinnen Deutschlands. Durch erste Plätze beim Qualifikationsturnier und im Halbfinale sind sie in das Finale der besten Teams beim PM-Schulpferde-Cup eingezogen. Das wurde im Rahmen des renommierten Turniers „Horses & Dreams“ auf dem Hof Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald ausgetragen. Dort hat die von Marina Lange vorgestellte Mannschaft Platz sechs erreicht.

Dressur- oder Springreiter – darunter kann sich fast jeder etwas vorstellen, aber Schulpferdereiter? Gemeint sind damit Reitsportler, die für ihr Hobby ein Pferd oder Pony zur Verfügung gestellt bekommen. Denn wer hat schon von Anfang an einen eigenen Vierbeiner. Gute Lehrpferde sind daher immens wichtig. Ihre Bedeutung in den Fokus zu rücken, haben sich die Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem bundesweiten PM-Schulpferde-Cup als Ziel gesetzt.

Laura Spormann, Alina Albers, Natalie Krysiuk und Jette Cattau sitzen etwa seit ihrem sechsten Lebensjahr im Sattel. Bei Turnieren der Region haben sie sich im Springen und in der Dressur bereits erfolgreich präsentiert. In den Wettbewerben des Cups mussten die 14- bis 17-Jährigen ihre vielseitige Grundausbildung auf E-Niveau unter Beweis stellen. Verlangt sind ein Team-Dressurwettbewerb, ein Hindernis- und Geschicklichkeitsparcours, der sichere Umgang mit dem Tier vom Boden aus sowie Wissen rund ums Pferd. Dies zu üben, ist mit Aufwand verbunden. Entsprechend kümmert sich beim RFV Maasen-Sulingen mit Marina Lange, Laura Bornemann, Ilona Gödeker, Marta Mesloh und Christine Runge ein ganzer Tross um das Training, die passenden Pferde, den Transport zu und die Betreuung bei den Turnieren.

Beim Qualifikationsturnier in Hamburg haben die Reiterinnen die weiteren Teams mit deutlichem Abstand auf die Plätze verwiesen. Im Halbfinale in Wolfsburg wartete eine besondere Herausforderung. Geritten wurde das Halbfinale auf Pferden des gastgebenden Vereins. Für die verletzte Alina Albers musste zudem Jana Mehlert einspringen. Aber wieder hat das Team die Aufgaben hervorragend gemeistert und erneut einen ersten Platz erreicht. Im Finale durften die Jugendlichen dann wieder die Pferde ihres Vereins reiten.

Das Turnier in Hagen sei schon etwas Besonderes gewesen, stellt Marina Lange fest. Mit der Mischung aus internationalem Spitzensport, wechselnden Gastländern, Show und Unterhaltung zählt „Horses & Dreams“ zu den beliebtesten Reitsportveranstaltungen Deutschlands und lockt Jahr für Jahr fast 70 000 Besucher an. „Wir waren direkt neben den Stars am Start, haben Springreiterin Meredith Michaels-Beerbaum persönlich getroffen.“

Auf ihr Team ist Lange stolz: „Sie halten sehr gut zusammen und haben hart trainiert, sonst wären sie nicht so weit gekommen.“ Für 2018 hat sich der RFV Maasen-Sulingen als Ziel gesetzt, wieder ins Finale zu kommen. „Wir haben schon zwei Mannschaften ins Halbfinale gebracht“, freut sich Lange. sor

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