Startnummer 37

JFV Rehden (Fußball)

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Eingeschworenes Kollektiv: Die A-Junioren des JFV RWD Rehden feierten die Meisterschaft der Niedersachsenliga und den Aufstieg in die Regionalliga. Dazu trugen bei (vorn v. l.): Ibrahim Arifi, Lennart Greifenberg, Rivaldo Brüning, Torge Rittmeyer, Felix Gätjen, Justus Rode, Lars Goebel, Mustafa Gören, Hrachya Asatryan, Jannik Günther, Maris Thiry, Julian Fehse und Roman Schildmeyer sowie (hinten v. l.): Aziz Ayal, David Kinner, Ibrahim Wally, Timucin Tasa, Claas Langhorst, Moritz Raskopp, Kelvin Obazee, Joshua Heyer, Joel Schallschmidt, Trainer Drilon Gashi, Enrico Müller, Elias-Finn Hachmeyer, Hannes Fortkamp, Timo Hibbeler, Marcel Schillmöller, Janik Dieckmann, Co-Trainer Lars Fehse und Betreuer Rolf Greifenberg.

Individuelle Klasse, taktische Finesse oder doch die Fitness? Was war die entscheidende Zutat, die den A-Junioren des JFV Rehden in der abgelaufenen Saison den Titel in der Fußball-Niedersachsenliga und den Aufstieg in die Regionalliga beschert hat?

Sicherlich hat all dies eine Rolle gespielt, den Ausschlag hat jedoch etwas anderes gegeben: „Unser Zusammenhalt“, sagt JFV-Trainer Drilon Gashi und erzählt: „Das ist mir am meisten im Kopf geblieben. Wir waren eine eingeschworene Truppe. Einfach Freunde, die zusammen gekickt haben.“

Diese enge Verbundenheit zahlte sich gerade im Endspurt der Saison aus, als noch vier Teams eine Chance auf den Regionalliga-Aufstieg und damit den Sprung in die zweithöchste deutsche Klaasse hatten – Rehden belegte punktgleich mit dem JFV A/O/Heeslingen Rang zwei. Schlussendlich zurrten die Rehdener die Meisterschaft mit zwei Siegen in den finalen Partien fest. Ein historischer Schritt, denn so hoch spielte schon seit vielen Jahren kein Fußballteam aus dem Kreis Diepholz mehr.

Verdient hatten sie den Titel ohnehin. Immerhin grüßten die JFV-Kicker an 20 von 26 Spieltagen von der Tabellenspitze. „Damit hätte wirklich kaum jemand gerechnet. Wir haben hier in Rehden nicht die Möglichkeiten wie etwa in Göttingen“, sagt der Coach. Der Pool an Spielern zum Scouten sei schlichtweg kleiner. Trotzdem dominierte die A-Jugend des JFV Rehden die Niedersachsenliga über weite Strecken der Saison, wenngleich die Spielzeit keineswegs komplett reibungslos verlief. Ab und an offenbarten die Talente etwa Schwächen im Abschluss, was ihnen gerade gegen tief stehende und konterstarke Gegner das Leben schwermachte. Gashi: „Ergebnistechnisch hatten wir unsere Höhen und Tiefen. Wir wollten immer dominieren und Fußball spielen. Allerdings kam es vor, dass wir zig Chancen hatten und kein Tor erzielt haben, während unser Gegner aus zwei Möglichkeiten zwei Treffer gemacht hat.“

Zweifel an dem gesteckten Ziel „Regionalliga-Aufstieg“ keimten dennoch weder bei ihm noch bei seinem Team auf. Zu keinem Zeitpunkt. „Ich habe auch von Anfang an gesagt, dass ich mich mit nichts anderem zufriedengeben werde“, betont Gashi. Seine Spieler offenbar ebenfalls nicht. Bei jedem Training, bei jeder Begegnung riefen sie sich laut des Coaches ihr Ziel ins Gedächtnis. „Es war immer ein Thema. In der Ansprache vor dem ersten Saisonspiel habe ich den Jungs beispielsweise gesagt, dass sie heute zeigen sollen, dass wir Meister werden“, erinnert sich Gashi. Und seine Elf enttäuschte ihn keinesfalls, sondern untermauerte ihre Ansprüche: Zur Halbzeit führte Rehden bereits mit 3:0 gegen den 1. FC Wunstorf – der Grundstein zum Titel war damit gelegt.

Mit dem Aufstieg ist das Abenteuer nun aber erst so richtig losgegangen: 13 Partien haben die Talente mittlerweile in der Regionalliga absolviert. Mit elf Punkten belegen sie aktuell einen Abstiegsplatz. Von Panik ist bei Gashi aber nichts zu merken. „Einige Leistungsträger sind aktuell nicht dabei. Außerdem hatten wir neun Auswärtspartien, in denen uns manchmal das Glück gefehlt hat“, sagt er und ergänzt: „In der Rückrunde haben wir viele Heimspiele gegen Gegner auf Augenhöhe. Ich bin vom Klassenerhalt überzeugt.“

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