Startnummer 36

RFV Maasen-Sulingen (Reiten)

+
Gut präsentiert: Das Team vom RFV Maasen-Sulingen mit (v.l.) Mannschaftsführerin Marina Lange, Jana Mehlert auf Sunlight Lady, Alina Albers auf Perle, Lina Pass auf Billy und Jette Cattau auf Seven Mountain Dusty Fee holte im Finale des bundesweiten PM-Schulpferde-Cups Platz drei.

Das Team vom RFV Maasen-Sulingen hat eine beeindruckende Serie hingelegt. Am Ende standen Alina Albers, Jana Mehlert, Lina Pass und Jette Cattau sogar auf dem Treppchen. Im Finale des PM-Schulpferdecups holten die vier Mädchen auf dem Hof Kasselmann in Hagen am Teutoburger Wald Rang drei. Im Springen war das junge Quartett in der Endrunde des bundesweiten Wettbewerbs sogar das beste der acht Teams.

„Wir hatten schon den Anspruch, vorne mit platziert zu sein“, erklärt Laura Bornemann, die zusammen mit Mannschaftsführerin Marina Lange die jungen Pferdesportlerinnen trainiert. Einen Podestplatz hatten sie aber nicht unbedingt erwartet. Alina Albers, Jana Mehlert, Lina Pass und Jette Cattau sitzen seit dem Grundschulalter im Sattel. „Sie sind ehrgeizig, haben ihr Ziel vor Augen und verlieren dabei nie den Spaß an der Sache“, beschreibt Laura Bornemann die Jugendlichen zwischen 13 und 18 Jahren. Dazu zeichne die vier Teamgeist und Trainingsfleiß aus. Die Vierbeiner für ihren Sport bekommen sie vom Verein zur Verfügung gestellt.

Die Bedeutung guter Lehrpferde in den Fokus zu rücken, haben sich die Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) mit dem bundesweiten PM-Schulpferdecup als Ziel gesetzt. Die Turnierserie auf E-Niveau fördert zudem eine vielseitige Grundausbildung. Verlangt sind ein Team-Dressurwettbewerb, ein Hindernis- und Geschicklichkeitsparcours, der sichere Umgang mit dem Tier vom Boden aus sowie Wissen rund ums Pferd. Das zu üben ist aufwendig. Beim RFV Maasen-Sulingen kümmern sich Marina Lange, Laura Bornemann, Ilona Gödeker, Christine Runge und weitere Helfer um das Training, die passenden Pferde, den Transport zu und die Betreuung auf den Turnieren. Denn auch auf Veranstaltungen in der Region haben sich die Schulpferdereiter in Dressur und Springen bereits erfolgreich präsentiert.

Im PM-Schulpferdecup hat sich das Quartett über die Qualifikation in Hamburg für den weiteren Weg empfohlen. Das Halbfinale in Münster wurde auf Vierbeinern des gastgebenden Vereins geritten. „Das war eine Herausforderung“, erklärt Laura Bornemann. „Alle vier haben sich auf Ponys qualifiziert. Die Westfälische Reit- und Fahrschule in Münster hat in der Mehrzahl Großpferde zur Verfügung gestellt. Das war schon eine Umstellung.“ Die Jugendlichen haben sie aber gut gemeistert und auch den Wettbewerb gewonnen.

Insgesamt beteiligten sich 33 Teams an den bundesweit vier Halbfinalterminen. Acht trafen sich im Finale im Rahmen des renommierten Turniers „Horses & Dreams“ auf dem Hof Kasselmann wieder. Dort durften die Jugendlichen wieder die Ponys ihres Vereins reiten. „Vor so großer Kulisse anzutreten, war schon etwas Besonderes“, erklärt Laura Bornemann. Dass am Ende ein Medaillenplatz dabei herauskam, macht den Verein stolz. Ist es doch auch eine Bestätigung für das Konzept, über Schulpferde Kinder und Jugendliche in den Turniersport zu bringen und so den Nachwuchs zu sichern.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

„Wer ist diese Mannschaft, die da gegen Gladbach spielt?“ Netzreaktionen zu #SVWBMG

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Ohne eigenes Auto mobil auf dem Land

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Italiens Topattraktionen öffnen wieder

Leipzig schwächelt im Titelkampf - Nächster Schalke-Dämpfer

Leipzig schwächelt im Titelkampf - Nächster Schalke-Dämpfer

Meistgelesene Artikel

„Alle haben sich riesig gefreut“

„Alle haben sich riesig gefreut“

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Fußballfrei – und plötzlich zwickt der Rücken

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Punktspiele erlaubt: Die ersten Tennisbälle fliegen ab Juni

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Marcel Heyer bleibt in Wagenfeld

Kommentare