Startnummer 27

Jahn Brinkum 18/19 (Korbball)

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Haben „eines der erfolgreichsten Jahre“ hinter sich, findet Trainer Thorsten Böger (oben links): Brinkums Korbballerinnen Dana Stöver (oben von links neben Böger), Carina Bösselmann, Tabea Böger, Alina Childs und Pia Husmann sowie Marlene Kamp (unten von links), Insa Knipper und Emma Preuß.

Nach dem Deutschen Meistertitel 2018 feierte die Korbballmannschaft des FTSV Jahn Brinkum erneut ein erfolgreiches Jahr. Auf den deutschen Vizemeistertitel in der Altersklasse 18/19 folgte der Aufstieg in die Damen-Niedersachsenliga.

„Hinter uns liegt eines der erfolgreichsten Jahre“, findet Trainer Thorsten Böger 2019 rückblickend. Zu Beginn des Jahres stand die A-Jugend erneut im Finale der Deutschen Meisterschaft – dieses Mal reichte es allerdings nicht zum Titel. Trotz der gleichzeitigen Vorbereitungen auf das Abitur stecke das Böger-Team nicht auf. „Das ausgegebene Ziel für die DM war zwar die Titelverteidigung, aber drei Spielerinnen haben noch am Freitag eine Abiklausur geschrieben. Da lagen die Prioritäten beim Abitur und nicht beim Korbball“, gab Böger zu. Nach einer Partie auf höchstem spielerischem Niveau gegen Bayern unterlag Brinkum dem Nachbarn aus Findorff im Finale. „Das Spiel gegen Bayern vergisst man nicht so schnell – geprägt von Spielkultur und technischem Korbballverstand. Im Finale ging es dann nur noch um den Kampf“, erklärte Böger.

Gleichzeitig bewies sich das Team bei den Damen in der Bezirksoberliga und setzte sich unangefochten an die Spitze. Damit sicherte sich der FTSV die Teilnahme an den Aufstiegsspielen zur Niedersachsenliga. Dort setzte sich Brinkum gegen Mannschaften aus Hannover Süd durch, erreichte ebenfalls Platz eins und damit den Aufstieg in die zweithöchste Korbball-Liga. Seit Saisonbeginn beweist sich die junge Mannschaft nun gegen erfahrene Damenteams und belegt dort zurzeit einen guten Platz im Tabellen-Mittelfeld. „Angesichts der Tatsache, dass die Mannschaft jetzt ins Berufsleben einsteigt, steht uns ein Umbruch bevor. Wir müssen mal sehen, ob wir das Trainingspensum halten können“, so Böger.

Bereits seit der C-Jugend spielen die Brinkumerinnen zusammen, kennt sich blind und bilden auch neben dem Platz eine Einheit. Diese Erfolge verdankt Brinkum vor allem der harten Arbeit in der Vergangenheit. Dabei probiert der Coach immer wieder Neues aus und geht fortschrittliche Wege. „Wir wollen Korbball anders spielen als andere – innovativer“, verrät Böger. Dabei sind die Ziele auch für die Zukunft klar definiert: Die Qualität erhalten und die Mannschaft zusammenhalten, denn Böger ist sich sicher: „Wir können auch bei den Frauen noch weit kommen und uns weiterentwickeln.“

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