Startnummer 34

TSV Heiligenrode II (Tischtennis)

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Im Quintett: Julia Aust, Jill Bannach, Denise Kleinert. Melanie Schneider und Emily Kleinert (von links) vom Tischtennis-Landesligsiten TSV Heiligenrode II.

Die Tischtennis-Damen des TSV Heiligenrode II wissen überhaupt nicht mehr, wie es sich anfühlt, mal ein Spiel zu verlieren. Mit makellosen 36:0 Punkten schnappten sich Spitzenspielerin Denise Kleinert und Co. in der vergangenen Saison den Bezirksoberliga-Titel und feierten nach neun Siegen aus neun Spielen gerade auch noch die Herbstmeisterschaft in der Landesliga.

Auf 27 Erfolge in Serie kommt Heiligenrodes Reserve also – und wohl niemand zweifelt ernsthaft daran, dass es nach der Spielzeit deren 36 sein werden. Der ungefährdete Sprung in die Verbandsliga sollte nicht in Gefahr geraten.

Eigentlich auch kein Wunder: Als die Regionalliga-erfahrene Kleinert vor der letzten Saison freiwillig in die Zweite wechselte, um an der Seite ihrer Tochter Emily spielen zu können, war bereits zu erahnen, wohin die Reise gehen würde. Zumal an Position zwei in Julia Aust eine weitere Extrakönnerin aufschlägt. Dazu noch „Edeljokerin“ Melanie Schneider, die mittlerweile allerdings wieder für die Erste in der Oberliga an den Tisch geht – was sollte da schon schief gehen? Natürlich nichts! Mit solch herausragenden Kräften konnte das Youngster-Duo Emily Kleinert/Jill Bannach in aller Ruhe reifen. Was es auch tat. Schon in ihrer ersten Serie bei den Erwachsenen erkämpften die 15-jährige Kleinert sowie die 13-jährige Bannach deutlich positive Bilanzen und steigerten sich von Spiel zu Spiel. Bester Beleg hierfür: Kleinert kommt nach der Hinrunde auf herausragende 14:4-Siege, Bannach auf eine ebenso starke 13:2-Bilanz.

Okay, Heiligenrodes Nummer eins, Denise Kleinert, stellt diese bemerkenswerten Leistungen sogar noch in den Schatten. Sensationelle 57 Einzelerfolge feierte sie an Position eins nacheinander, streicht jedoch lieber den Aufwärtstrend der beiden „Frischlinge“ heraus: „Die Entwicklung von Emily und Jill ist wirklich bemerkenswert. Damit war so nicht zu rechnen. Alleine hätten es Julia und ich ja nicht richten können.“ Stimmt sicherlich. Doch so ist dem TSV-Quartett selbst noch eine Klasse höher jede „Schandtat“ zuzutrauen. Zumal die Chemie in der Truppe stimmt, wie Mannschaftsführerin Kleinert betont: „Wir sind ein echtes Team. Obwohl Julia seit Wochen an einem sogenannten Tennisarm laboriert, hat sie trotz höllischer Schmerzen immer auf die Zähne gebissen und ganz wichtige Zähler erfightet. Das spricht doch für unsere tolle Gemeinschaft.“

Über genügend Biss für den zweiten verlustpunktfreien Aufstieg in Folge verfügt Heiligenrodes Reserve allemal. Und selbst vor der Verbandsliga bräuchten sich Kleinert und Co. nicht zu fürchten. Obwohl dann vielleicht nach längerer Zeit doch mal wieder eine Niederlage drohen könnte.

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