Startnummer 32

SV Dimhausen (Volleyball)

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Eine starke Truppe: Die Volleyballerinnen des SV Dimhausen stiegen in der abgelaufenen Serie in die Landesliga auf und holten den Bezirkspokal. Daran arbeiteten mit (von links): Emily Birkholz, Svenja Heineke, Jovana Stühring, Mannschaftskapitänin Kristin Schorling, Carina Hanke, Trainer Jörg Menzel, Jana Wilhelmy, Birthe Soller, Anna Plenge, Dana Flemming, Nele Steimke und Tomke Borchers.

Endlich sorgt wieder ein Volleyballteam im Landkreis Diepholz auf hohem Niveau für positive Schlagzeilen: Und zwar in Form des SV Dimhausen, der derzeit die Frauen-Landesliga rockt.

Der Volleyball-Dornröschenschlaf des Kreises scheint also beendet zu sein, da es sich beim SVD keineswegs um ein „One-Hit-Wonder“ handelt. Seit Jahren schon galten Kapitänin Kristin Schorling und Co. als verschworene Gemeinschaft und mischten stets in der Bezirksoberliga-Spitzengruppe mit. Für den ganz großen Wurf langte es lange Zeit zwar nicht, doch in der vorigen Saison war es dann endlich so weit. Okay, Münchehagen schnappte sich in souveräner Manier den Titel, aber dahinter ergatterte Dimhausen als Vizemeister das begehrte Ticket zur Aufstiegsrelegation in Harsefeld. Nun war natürlich Nervenstärke gefragt. Im ersten Spiel gegen die SVG Lüneburg beim ungefährdeten Zweisatzsieg noch nicht, doch anschließend ging es gegen Bremen 1860 um die Wurst: Am Ende mit einem Happy End für das leidenschaftlich kämpfende Team aus der Bassumer Ortschaft. Nach drei Durchgängen hatte es Dimhausen geschafft und stieg erstmals in der Club-Geschichte in die Landesliga auf. Laut Schorling die Erfüllung eines Traums: „Wir hatten mit unserem Trainer Jörg Menzel intensiv darauf hingearbeitet.“

Praktisch als Kirsche auf der Torte feierte der SVD kurz darauf durch ein 2:0 im Finale gegen den TuS Wremen 09 zudem noch den Gewinn des Bezirkspokals und krönte so endgültig eine unvergessliche Spielzeit. Auch Schorling musste sich nach dem „Beinahe-Double“ erst einmal kneifen: „Es hat wirklich fast alles geklappt. Aber wir haben auch einfach einen super Teamgeist. Obwohl nur die wenigsten in der Nähe von Dimhausen wohnen, herrscht bei uns eine tolle Trainingsbeteiligung, und privat unternehmen wir ebenfalls öfter etwas zusammen.“

Respekt. Immerhin beträgt die Altersspanne im Kader 15 bis 41 Jahre – aber die Chemie beim SVD scheint zu stimmen. „Ja, das tut sie“, bestätigt Schorling: „Wir halten gut zusammen. So ist unsere Mittelblockerin Tomke Borchers praktisch direkt nach ihrer Schwangerschaft wieder eingestiegen. Bestimmt keine Selbstverständlichkeit, doch als unsere größte Spielerin war ihre Rückkehr richtig wichtig. Sie hilft uns sehr mit ihrer Reichweite.“

Derart gut aufgestellt, verwundert es nicht sonderlich, dass Dimhausen in der Landesliga momentan auf einem exzellenten dritten Platz rangiert. Klar gab es in der höheren Spielklasse zunächst leichte Anpassungsschwierigkeiten, aber das SVD-Ensemble um die bärenstarke Zuspielerin Schorling lernte flott und etablierte sich blitzschnell in der Landesliga. Keine Frage, von den Volleyballerinnen des SV Dimhausen wird auch in Zukunft zu hören sein – selbstredend nur positiv.

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