Startnummer 31

1. SC Diepholz (Squash)

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Erfolgreiches Team (v.l.): Vorsitzender Andreas Härtel, Geschäftsführer Christian Olthuis, Betreuer Frank Potyka, Thomas Kretschmer, Dustin Eickhoff, Julian Kischel, Dylan Bennett, Richie Fallows sowie sitzend (v.l.): Spielertrainer Dennis Jensen und Dirk Heemann vom Squash-Bundesligisten 1. SC Diepholz.

Mit 27 Punkten Platz fünf in der Bundesliga Nord belegt, der 1. SC Diepholz gehört zu den zehn besten Squash-Mannschaften in Deutschland und ist in Niedersachsen die Nummer eins. Darauf sind Trainer, Spieler und Verantwortliche stolz.

Sportlich ist der 1. SC Diepholz das Aushängeschild der Stadt Diepholz – das wissen auch die Stadtoberen um Bürgermeister Florian Marré. Zur Belohnung durften sich die heimischen Bundesliga-Squasher am 12. Oktober im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt Diepholz eintragen.

Spielertrainer Dennis Jensen ist mit dem Erreichten mehr als zufrieden: „Unser fünfter Platz war eine Teamleistung, zwölf Akteure haben dazu beigetragen.“ Ein Profi sticht allerdings hervor: Mahesh Mangaonkar. Der Inder gewann vergangene Saison alle acht Spiele. Jensen fühlt sich bestätigt: „Ich hatte gehofft, dass unser Toptransfer so einschlägt. Mahesh ist ein absoluter Teamplayer.“ Der 24-Jährige baute seine Erfolgsserie in der laufenden Serie mittlerweile mit vier Siegen weiter aus.

Der Engländer Declan James entschied von vier Partien drei für sich. Und der Niederländer Dylan Bennet, der in seiner zehnten Saison das Trikot des 1. SC Diepholz trägt, verbuchte von 14 Matches die Hälfte für sich. An Position vier erreichte der 27-jährige Dustin Eickhoff eine Quote von 47 Prozent. Sieben Erfolge standen acht Niederlagen gegenüber.

An einen Doppelspieltag denkt Jensen gern zurück: Die Kreisstädter trennten sich in Krefeld vom SC Turnhalle Niederrhein 2:2, übernachteten in Mönchengladbach und schlugen am nächsten Tag den RSB in Rhydt mit 3:1. „Das waren fünf wichtige Auswärtspunkte“, sagt der Ur-Diepholzer rückblickend. Weiteres Highlight: Am letzten Januar-Wochenende begleiteten 40 Diepholzer die Mannschaft nach Hamburg, sahen zunächst ein 2:2 gegen Schlusslicht Sportwerk Hamburg II und am nächsten Tag ein 1:3 gegen Vizemeister Sportwerk Hamburg.

Der Aufwand, den der 44-jährige Jensen betreibt, ist enorm, denn er organisiert an den Spieltagen alles durch. So müssen beispielsweise die Profis von den Flughäfen in Hamburg, Bremen oder Düsseldorf abgeholt beziehungsweise zurückgebracht werden. Sie übernachten bei ihm, bei Dirk Heemann oder Thomas Schwarze. Kurzum: Beim 1. SC Diepholz geht alles familiär zu.

Das Interesse am Squash hat generell stark zugenommen. So werden ausgewählte Bundesliga-Spiele aus Paderborn, Hamburg oder Krefeld im Internet-Stream (Deutschland.TV) übertragen.

Industriefachwirt Jensen, einziger aktiver Diepholzer Bundesliga-Crack, sieht sein Team auch künftig gerüstet: „Wir wollen weiter zu den Top Ten in Deutschland gehören. Außerdem haben wir unseren Kader mit dem 18-jährigen Andre Igelbrink weiter verjüngt.“ Ob der Routinier, der seit 32 Jahren dabei ist, als Spieler weitermacht, lässt der Anhänger des Hamburger SV und des VfL Osnabrück offen. Als Trainer und Teammanager bleibt er dem 1. SC Diepholz aber treu.

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