Startnummer 20

Daniel Niemeyer (Radsport)

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Immer auf Achse: Wagenfelds RTF-Fahrer Daniel Niemeyer sitzt jährlich mehrere Tausend Kilometer im Sattel.

So langsam wird es eng in der Vitrine von Daniel Niemeyer. Denn der Radsportler des TuS Wagenfeld sammelt Pokale wie andere Panini-Bilder. Allein von 2011 bis 2018 war er regelmäßig Landesbester in der RTF-Wertung der Klasse Junioren I, stieg dieses Jahr in die Herren I auf und sicherte sich 2019 gleich in seiner Premierensaison den Bezirkstitel.

Keiner hatte am Ende mehr gefahrene Kilometer und Punkte auf dem Konto als Niemeyer. „Darauf bin ich schon sehr stolz“, gesteht der TuS-Athlet, der im kommenden Jahr unbedingt seinen Titel verteidigen möchte.

RTF steht für Radtourenfahrt. Es ist ist eine populäre Radsportveranstaltung für jedermann im Rahmen des Breitensportangebots des Bundes Deutscher Radfahrer. Die Teilnehmer können dabei ausgeschilderte Strecken im öffentlichen Verkehrsraum unter der Beachtung der Straßenverkehrs-Ordnung absolvieren. Es dürfen dabei seitens des Veranstalters keine Zeiten oder Platzierungen ermittelt werden. Ausgerichtet wird eine Radtourenfahrt von einem Radsportverein.

In diesem Fall von der Radsport-Sparte des TuS Wagenfeld, für die Niemeyer seit 2006 an den Start geht. Begleitet wird er dabei oft von seinem Mentor und Wagenfelds Spartenleiter Hartmut Kattelmann. „Allein dieses Jahr saß ich schon über 14 000 Kilometer im Sattel“, erklärt der radsportbegeisterte Niemeyer.

Für den Bezirkstitel bei den Herren I reichten dem 36-Jährigen sogar „nur“ 5 922 Kilometer und 152 Punkte zum Gesamtsieg. Dafür nahm er von Anfang März bis Mitte Oktober an über 60 Veranstaltungen teil. „Ich sitze dreimal die Woche auf dem Rad“, berichtet Niemeyer: „Mittwochs ist immer Training mit Hartmut. Und an den Wochenenden fahre ich dann meistens ein bis zwei Touren, um so viele Punkte und Kilometer wie möglich zusammenzubekommen.“

Um seinen Titel auch im kommenden Jahr zu verteidigen, bereitet sich der 36-Jährige akribisch vor. „Im Frühjahr geht es erst einmal mit Harald und weiteren TuS-Radfahren für zwei Wochen nach Mallorca. Dort haben wir nicht nur angenehmere Temperaturen als hier, sondern können unsere Konditionen auch in den Bergen trainieren“, blickt Niemeyer voraus.

Selbst im Winter kann er es nur schwer ohne sein Rad aushalten, reißt auch außerhalb der Saison massig Kilometer ab. „Es ist eben meine große Leidenschaft“, unterstreicht der Bezirksmeister.

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