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Carola Eiseler (Tennis)

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Die Rückhand beherrscht sie, trotzdem lernt Carola Eiseler immer noch gerne dazu.

„Tennis ist Spaß.“ Es ist das Motto von Carola Eiseler. Immer, wenn die 60-Jährige auf dem Platz steht, ist sie motiviert, strahlt Freude aus – bei Punktspielen wie auch im Training. Tage, an denen ihr die Motivation fehle, „gibt es mal. Aber ganz selten.“ Und diese positive Energie nutzt Eiseler als Grundlage für ihr starkes Spiel. Im Jahr 2019 hat es ganz besonders geholfen.

„Tennis ist Spaß.“ Es ist das Motto von Carola Eiseler. Immer, wenn die 60-Jährige auf dem Platz steht, ist sie motiviert, strahlt Freude aus – bei Punktspielen wie auch im Training. Tage, an denen ihr die Motivation fehle, „gibt es mal. Aber ganz selten.“ Und diese positive Energie nutzt Eiseler als Grundlage für ihr starkes Spiel. Im Jahr 2019 hat es ganz besonders geholfen.

Denn es war das beste ihrer bisherigen Laufbahn: Niedersachsenmeisterin, norddeutsche Meisterin, deutsche Vizemeisterin auf dem schnelleren Hallenbelag („mein persönliches Highlight“), Dritte bei der deutschen Meisterschaft auf dem bei ihr eher weniger beliebten Sand, Platz zwei in der deutschen Rangliste (Altersklasse 60) – nur ein Auszug der zahlreichen Erfolge. Insgesamt feierte Eiseler, deren Ziel es war, in diesem Jahr bei möglichst hochdotierten Wettbewerben anzutreten, sechs Turniersiege und jeweils zwei zweite und dritte Plätze. Zudem kehrte sie kürzlich mit den Damen 50 des Barrier TC durch den Nordliga-Titel in die Regionalliga zurück: „Gott sei Dank sind wir wieder aufgestiegen, das war die Krone auf diesem Jahr.“

Neben der Motivation zählt Eiseler noch andere Gründe für die starken Leistungen auf: „Es ist sicherlich ein Stück weit der Ehrgeiz.“ Außerdem sei sie in ihrem Spiel relativ flexibel, „ich spiele gerne von hinten, gehe aber auch gerne ans Netz“. Ein weiterer großer Punkt ist die Kondition: „Es macht mir nichts aus, auch mal drei Sätze zu spielen.“ Eiseler, die bis auf einen Muskelfaserriss vor knapp 20 Jahren noch nie eine Verletzung hatte, ist körperlich in einem Top-Zustand – gute Gene, aber sie tut eben auch viel für sich und ihren Körper. Neben zwei Trainingseinheiten pro Woche mit ihrem Mann und Coach Dieter Eiseler sowie den vielen Turnieren an den Wochenenden macht die „Sportverrückte“ viel Fitness. „Ohne Sport geht gar nicht“, sagt sie: „Das war bei mir schon immer so. Gerade Ballsportarten waren schon immer meins.“ Es sei einfach schön, sich mit anderen Leuten „zu treffen und zu messen. Der Wettbewerb gehört natürlich immer dazu.“

Mit 14 Jahren hat sich Eiseler in den Tennis-Sport verliebt – da hatte sie nämlich zum ersten Mal einen Schläger in der Hand. Anfangs stand sie noch mit einem Coach auf dem Trainingsplatz, kurz darauf aber nur noch mit ihrer Mannschaft. Doch geschadet hat ihr das nicht, im Gegenteil. Schon in der Jugend war die gebürtige Ostberlinerin erfolgreich, gewann mit ihrem Team zum Beispiel die DDR-Meisterschaft – und blieb ihrem Sport eben immer treu.

Nicht nur als Spielerin, auch als Zuschauerin. „Was den Ehrgeiz betrifft, fand ich Boris (Becker, d. Red.) schon immer gut, Steffi (Graf) sowieso“, erklärt Eiseler, die sich auch immer wieder gerne etwas bei den ganz Großen abschaut. „Man kann immer dazulernen, wenn man möchte“, sagt sie: „Ich habe mit der Zeit zum Beispiel gelernt, einen Stop zu spielen und meinen Aufschlag verbessert.“ Die stetige Verbesserung ist sicherlich auch ein Grund für Eiselers überragendes Jahr 2019...

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