Startnummer 26

Barrier TC U 18 (Tennis)

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Maxim Triller, Bendix Schröder, Leon Andrä und Tarek Erlewein vom TC Barrien.

Tennis ist ein Einzelsport. Man kämpft in erster Linie für sich selbst und nicht – wie beim Fußball zum Beispiel – auch für andere, um als Mannschaft Erfolg zu haben. Doch die U 18 des Barrier TC beweist: Es geht auch anders. Denn egal, wen man aus dem Quartett fragt, jeder hebt den herausragenden Teamgeist hervor, der die Jungs 2019 zur Niedersachen-Bremen-Meisterschaft getragen hat.

„Wir sind ein super Team, es passt alles“, sagt Mannschaftsführer Bendix Schröder. „Der Teamspirit war ausschlaggebend, die Unterstützung während der Matches“, erzählt die Nummer drei, Tarek Erlewein. Und Leon Andrä, der an Position vier gespielt hat, formuliert es so: „Wir sind eine gute Truppe, alle miteinander befreundet. Wir hatten sehr viel Spaß bei den Spielen.“ Auch Neuzugang Maxim Triller hat sich sofort eingefunden. „Ich bin ja erst im Januar dazugekommen“, erklärt die Nummer zwei: „Aber es hat von Anfang an alles gepasst.“

Und zwar sowohl neben als auch auf dem Platz. Mit drei deutlichen Siegen (5:1 beim Braunschweiger HTC, 6:0 gegen den DTV Hannover und 6:0 beim TC RW Barsinghausen) starteten die Barrier in ihre Saison, ehe sie trotz einer 3:1-Führung nach den Einzeln ihren ersten und auch einzigen kleinen Rückschlag in der Partie gegen den TuS Wettbergen Hannover (3:3) hinnehmen mussten – dem Schlüsselspiel, wie sich später herausstellen sollte. Nach zwei weiteren klaren Angelegenheiten (6:0 beim Bückeburger TV WRB und 6:0 gegen den HTV Hannover) qualifizierten sich die BTC-Jungs als Staffelerster für die Finalrunde – und bekamen es im Halbfinale wieder mit Wettbergen zu tun.

Erneut lagen sie nach den Einzeln mit 3:1 in Front, doch diesmal gewannen sie auch die beiden Doppel. „Wir wussten, worauf wir uns vorbereiten mussten. Das hat gerade bei den Doppeln geholfen“, betont Triller: „Die hatten wir im ersten Spiel gegen sie noch sehr unglücklich aufgestellt.“ Erlewein half die Erfahrung auch für sein Einzel: „In der Vorrunde war es ein sehr enges Spiel, da habe ich nur knapp im Matchtiebreak gewonnen. In der Endrunde habe ich aber überlegter gespielt, die Schwächen meines Gegners genutzt und 6:2, 6:3 gewonnen.“ Das Finale gegen den Oldenburger TeV konnte kommen.

Und auch hier waren die Barrier von Beginn an voll bei der Sache, brauchten nach der 3:1-Führung in den Doppeln nur noch zwei mickrige Spielgewinne. „Bei der 2:1-Führung haben wir uns auf dem Platz schon gefreut“, sagt Schröder deshalb grinsend. 4:2 hieß es am Ende – und die Barrier verwandelten die Umkleidekabine in eine Partyzone. „Wir hatten Musik an und waren ziemlich laut“, gibt der Kapitän zu.

„Es war eine Erfahrung, die wirklich Spaß gemacht hat“, fasst Andrä die Saison zusammen. „Ich bin auf jeden Fall zufrieden“, meint Erlewein. Nicht nur mit seiner Mannschaft, auch mit sich selbst, denn Erlewein ist in der deutschen Herrenrangliste auf Rang 646 gestiegen. Schröder (Platz 399), Triller (537) und Andrä (nun Leistungsklasse 1) haben sich ebenfalls verbessert und blicken auf ein auch persönlich erfolgreiches Jahr zurück.

„Obwohl Sand nicht so mein Belag ist, bin ich sehr zufrieden“, betont Triller, und Andrä ergänzt: „Die Saison war echt gut.“ Mit der Niedersachsen-Bremen-Meisterschaft als Krönung.

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