Viele Freiluft-Anlagen dürfen am Mittwoch für den Trainingsbetrieb öffnen

Der Sport ist zurück!

Es geht wieder los: Ab heute ist in Niedersachsen auch das Tennisspielen wieder erlaubt, die Anlagen dürfen ihre Tore öffnen. SymbolFoto: imago

Syke - Von Malte Rehnert. Am Mittwoch kann es auf den Freiluftsportanlagen in Niedersachsen, also auch im Landkreis Diepholz, wieder losgehen! Endlich, werden sich viele denken. Die Niedersächsische Landesregierung hatte mitgeteilt, dass Sportarten, die draußen betrieben und ohne direkten Körperkontakt praktiziert werden können, ab Mittwoch (6. Mai) ihren Trainingsbetrieb aufnehmen dürfen. Dazu gehören etwa Leichtathletik, Tennis, Golf oder Reiten. Aber auch Training in Mannschaftssportarten wie Fußball ist nicht mehr ausgeschlossen, wenn alle Vorgaben eingehalten werden (können) und entsprechende Formate für die Einheiten (etwa Kleingruppentraining) vorliegen.

Die finale Entscheidung, welche Sportstätten sofort wieder öffnen, treffen die Eigentümer – meistens sind dies Städte oder Gemeinden, die den Vereinen die Stätten zum Betrieb übergeben haben. Theoretisch hätten Städte und Gemeinden die Möglichkeit, Sportanlagen noch geschlossen zu halten. Bernd Bormann, Samtgemeindebürgermeister in Bruchhausen-Vilsen, glaubt aber nicht, dass es so kommt. „Ich gehe davon aus, dass keiner im Landkreis Diepholz das macht, wenn die Rahmenbedingungen eingehalten werden“, sagte Bormann am Dienstag nach einer Telefonkonferenz mit den Bürgermeistern des Landkreises. In Vilsen werden die Anlagen heute freigegeben. Wenn Vereine den Schulsportplatz nutzen möchten, müssen sie sich jedoch bei der Samtgemeinde melden, da diese Eigentümer und Betreiber dieser Anlage ist.

Der Landkreis Diepholz gibt die öffentlichen Freiluftsportanlagen, die er besitzt (es sind nur wenige), ebenfalls ab heute frei – unter Beachtung der Vorschriften. Auch Anlagen, die im Privatbesitz sind, dürfen ihre Tore öffnen und werden dies auch tun – wie etwa der Barrier Tennisclub.

Für alle gilt, die ohnehin aus dem aktuellen Corona-Alltag bekannten Vorschriften zu beachten: ein Mindestabstand, kein Körperkontakt, regelmäßige Handdesinfektion und so weiter. Bormann rät den Vereinen dennoch (falls noch nicht geschehen), eigene Hygienekonzepte zu erstellen und diese an die Mitglieder zu verschicken beziehungsweise auf den Sportanlagen auszuhängen. Zum Beispiel, dass die Benutzung von Umkleideräumen und Duschen vorerst untersagt ist. Dann weiß jeder genau, was er darf und was eben noch nicht.

Ob alle Regeln eingehalten werden, können Polizei oder Ordnungsämter überprüfen.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Bob- und Rodelbahn am Königssee schwer beschädigt

Bob- und Rodelbahn am Königssee schwer beschädigt

Meistgelesene Artikel

Thorolf Meyer steht zum „Jugendstil“

Thorolf Meyer steht zum „Jugendstil“

Thorolf Meyer steht zum „Jugendstil“
Der Traum vom Olympia-Finale

Der Traum vom Olympia-Finale

Der Traum vom Olympia-Finale
Ab in die legendäre Garage

Ab in die legendäre Garage

Ab in die legendäre Garage
Bendix Schröder neuer „König“ von Niedersachsen

Bendix Schröder neuer „König“ von Niedersachsen

Bendix Schröder neuer „König“ von Niedersachsen

Kommentare