Spitzenreiter erwartet TV Stuhr / Becker mit Kreuzbandriss / Zwei Trainer-Kandidaten

Wetschen will Meister werden

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Das ist bitter: Dominic Becker (am Ball), Defensivmann beim Fußball-Bezirksliga-Primus TSV Wetschen, fällt mit einem Kreuzbandriss im Knie mehrere Monate aus.

Wetschen - Es geht für den TSV Wetschen morgen um 16 Uhr um alles: Wenn der Fußball-Bezirksliga-Spitzenreiter gegen den TV Stuhr gewinnt, dann ist die Meisterschaft unter Dach und Fach. Bei einem Unentschieden und gleichzeitigem Sieg von Verfolger SV „Brigitta“ Steimbke in Hoya fallen die Wetscher auf den zweiten Platz (Landesliga-Relegation) zurück.

„Wir nehmen den Druck von der Mannschaft. Egal, wie das Spiel ausgeht, wir haben eine gute Saison gespielt“, unterstreicht Wetschens Trainer Thomas Otte. Eines verspricht der 49-Jährige: „Die Zuschauer können sich auf ein interessantes Spiel freuen.“ Nach der Begegnung verkünden die Verantwortlichen des TSV Wetschen auch den Nachfolger von Otte. „Wir geben am Sonnabend nach der Partie die Trainer-Entscheidung bekannt“, verriet gestern Spartenleiter Bernd Gildehaus. In der engeren Auswahl sind nur noch zwei Kandidaten.

Beim TSV Wetschen gab’s in dieser Woche die nächste Hiobsbotschaft: Eine Untersuchung bei Dr. Martin Draxler in Georgsmarienhütte ergab, dass sich Dominic Becker im Spiel beim SC Twistringen (0:1) im rechten Knie das vordere Kreuzband gerissen hatte. Der 22-Jährige ist nach Tobias Schmidt, Luca Macke und Hendrik Rahe der vierte Akteur, der mit einer schweren Knieverletzung mehrere Monate lang ausfällt. Ein Operations-Termin steht noch nicht fest.

Trotz der Ausfälle von etlichen Leistungsträgern gibt sich Thomas Otte weiterhin kämpferisch: „Wir wollen gern Meister werden, aber es wird gegen den TV Stuhr ein ganz schweres Spiel. Wir treffen auf eine spielstarke Mannschaft, müssen kompakt stehen.“ Er ist froh, dass die Adduktoren-Probleme von Mittelfeldlenker Andre Krause behoben sind. Der 28-Jährige hatte beim jüngsten 2:1 in Sulingen beide Tore für den Primus markiert. In der Hinpartie kassierten die Wetscher nicht nur ihre erste Saisonniederlage, sondern beim 0:3 auch noch die bislang höchste. Stuhrs Coach Christian Meyer beziffert die Chancen, dass die Hausherren Meister werden, auf 70 Prozent. Dennoch gibt er zu verstehen: „Wir wollen noch den vierten Platz erreichen, deshalb werden meine Spieler auch motiviert sein.“ Da auch die Gäste Personalprobleme haben, setzt Meyer zunächst einmal auf die Defensive: „Wir wollen nicht ins offene Messer laufen.“ Im Angriff vertraut er dem 29-fachen Torschützen Riccardo Azzarello und Andre Kück.

Es fehlen (Wetschen): Hendrik Rahe (Kreuzband, Innenmeniskus und Innenband gerissen), Danny Lange (Bänderriss im Sprunggelenk), Dominic Becker (Kreuzbandriss), Luca Macke (Kreuzbandriss), Tobias Schmidt (Kreuzbandriss), Marco Babilon (Knochenhautreizung am Schienbein), Benjamin Priesmeier (Sperre – Gelb-Rote Karte).

Es fehlen (Stuhr): Lukas Müller (Bänderriss im Sprunggelenk), Janis Öhlerking (Bänderdehnung im Sprunggelenk), Daniel Horeis (Schulter ausgekugelt), Sebastian Netzke (Rückenprobleme), Jendrik Wetjen (dicker Knöchel), Fabian Bischoff, Timo Wetjen (beide Fußprobleme).

mbo

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