Stuhrer im zweiten Rennen der Bremer Winterlaufserie vorn / Eickel führt

Spikes tragen Sebrantke zum Sieg im vereisten Bürgerpark

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Oliver Sebrantke (links) kam diesmal vor Klaus Eickel (rechts) ins Ziel, doch der Zweitplatzierte des Bürgerpark-Laufs führt in der Gesamtwertung trotzdem. ·

Bremen - Der Sieg kam überraschend, vor allem auch für ihn selbst: In 50:14 Minuten setzte sich Oliver Sebrantke (LC Hansa Stuhr) beim zweiten Rennen der Bremer Winterlaufserie über 14,4 Kilometer knapp gegen Klaus Eickel (Team Runnerspoint) durch. Rund 1000 Läufer wagten sich trotz der vereisten Wege im Bremer Bürgerpark an den Start, etliche verzichteten allerdings zugunsten der Gesundheit auf die zu erwartende gefährlichen Rutschpartie.

Nein, an eine Absage des Veranstaltung sei nicht gedacht worden, erklärte Organisator Utz Bertschy vor dem Startschuss. Schließlich habe die Bürgerparkverwaltung lediglich matschige Wege vorausgesagt. Die gab es auf dem verkürzten Kurs dann auch zusehends im späteren Rennverlauf, doch zunächst galt es für die Läufer, auf streckenweise spiegelglatter Fläche heil durchzukommen. Wer sich wie Oliver Sebrantke mit Spikes ausgerüstet hatte, war klar im Vorteil. „Sicherlich war auch mein richtiges Schuhwerk entscheidend“, äußerte der Stuhrer nach dem Rennen. „Aber ich fühlte mich den ganzen Lauf über gut und war schmerzfrei unterwegs. Das ist das Wichtigste.“

Klaus Eickel, der in normalen Laufschuhen antrat, kam dem zwischenzeitlich weit enteilten Konkurrenten im Zielspurt noch einmal bis auf zwei Sekunden nahe. In der Serienwertung führt Eickel vor dem abschließenden Rennen über 20 Kilometer damit weiter mit über zwei Minuten Vorsprung auf Sebrantke.

Als zweitschnellster Stuhrer wurde Triathlet Christian Walz in 57:40 Minuten Elfter. Dahinter lief der Barrier Nils Petersen in 58:04 Minuten auf einen beachtlichen 13. Platz vor. Auch der Martfelder Thorsten Glatthor blieb als 24. in 59:50 Minuten unter einer Stunde.

Bei den Frauen belegte Antje Günthner (Team Laufrausch) in 1:00:45 Stunden Platz eins. Fünfte wurde Birgit Niemann-Scheffel (1:06:48). Die Stuhrerin gewann damit erneut die W 50-Konkurrenz.

Auch in der Wertung zur „Kleinen Serie“ liegt in Person von Alexander Traut ein Läufer des LC Hansa Stuhr als Zweiter weiter gut im Rennen. Auf dem Zwei-Runden-Kurs über 9,6 Kilometer musste Traut in 34:30 Minuten allerdings dem führenden Vincenzo Di Basilio (Athletica Gran Sasso, 33:07) erneut den Vortritt lassen. Geliehene Spikes mit abgelaufenen Nägeln brachten ihm keinen Vorteil, sondern verschlimmerten eine Wadenverhärtung. Die gilt es jetzt in den Griff zu bekommen, damit das Stuhrer Team am Wochenende bei den Cross-Landesmeisterschaften eine gute Rolle spielen kann. · el

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