„Wenn wir im April wieder anfangen dürfen...“ / Annullierung ausgeschlossen

Spielplaner müssen Landesliga-Modus kürzen

Er hofft auf den Re-Start im April: Spielausschuss-Chef Thorsten Schuschel.
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Er hofft auf den Re-Start im April: Spielausschuss-Chef Thorsten Schuschel.

Sulingen/Wetschen – Keine Klagen, keine Kritik, keine Forderungen an die Offiziellen. Nur ein paar Bedenken hinsichtlich der nur zwei Wochen Vorbereitungszeit im Mannschaftsverbund bis zu einem möglichen Wiederbeginn in den beiden Landesligen des Fußball-Bezirks Hannover – diese Einwände wiederum waren deutlich und sachlich vorgetragen. „Das zeigt uns, dass wir mit unseren drei vorgestellten Modellen zu einer Saisonfortsetzung nicht auf dem verkehrtesten Weg waren“, dankte Bezirks-Spielausschuss-Vorsitzender Thorsten Schuschel am Dienstagabend zum Ende der dreiviertelstündigen Videokonferenz mit den Sechstligisten, an der auch der TuS Sulingen und der TSV Wetschen teilnahmen.

Zwei Wochen nach einer ersten Präsentation dieser drei Varianten (wir berichteten) ging es diesmal um eine erste Aussprache dazu. Dass 14 Tage Teamtraining vor den ersten Punktspielen seit Ende November viel zu wenig wären, um einer Verletzungsgefahr ausreichend vorzubeugen, hatte Schuschel bereits beim ersten Termin eingeräumt. „Aber wir müssen realistisch bleiben“, verdeutlichte der Hannoveraner nun erneut mit Blick auf den zunehmenden Termindruck wegen des verlängerten Lockdowns. Schuschels Zeitrechnung: „Wenn wir im April wieder anfangen dürfen, könnte noch etwas möglich sein“, sagte er in der Hoffnung auf ein halbwegs geregeltes Saisonende – falls die behördlichen Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie denn überhaupt wieder in absehbarer Zeit Amateursport zulassen.

Aus den Wortmeldungen der Clubs ging nach jetzigem Stand die Variante A als Favorit hervor – also das Ziel, die Hin- und Rückrunde der im Oktober unterbrochenen Staffeln „durchzubringen“, die ursprünglich für die Zeit danach angedachten Auf- und Abstiegsrunden aber entfallen zu lassen. Die beiden Gruppenersten spielen dann um den Aufstieg, die jeweiligen Siebten in einer Relegation gegen den Abstieg, die Teams dahinter müssen direkt runter in die Bezirksligen.

Auf Nachfrage eines Club-Vertreters stellte Schuschel klar, dass ein Annullieren der Saison aus rechtlichen Gründen nicht infrage komme – wohl aber eine längere Pause samt Wiederaufnahme der „eingefrorenen“ Serie zu einem späteren Zeitpunkt. Dies könnte auch nach dem 1. Juli sein, der traditionell als Datum einer neuen Saison gilt.

Vom Tisch ist hingegen wohl die Alternative B, die ein Komplettieren der Vorrunde an den Wochenenden samt der anschließenden Auf- und Abstiegsrunden unter der Woche vorsah.

Bewusst ging es am Dienstagabend noch nicht um eine Abstimmung oder einen Beschluss. Dafür wollen sich die Clubs mit dem Bezirks-Spielausschuss erneut zusammenschalten – wohl noch nicht im Februar, sondern dann, „wenn wir ein Signal aus der Politik bekommen, wann es wirklich wieder losgehen kann“, schilderte Schuschel.

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