13 Spieler weg, aber der Fußball-Kreisligist gibt nicht auf

Heise rettet Dreye vor Kollaps

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Retter in der Not: Sven-Eric Heise hat verhindert, dass Dreyes erste Herren abgemeldet werden muss.

Dreye - Sie standen vor einer Herkulesaufgabe – und sie werden sie wohl meistern. Obwohl gleich 13 Spieler den Fußball-Kreisligisten SV Dreye (schaffte gerade so eben den Klassenerhalt) verlassen werden, zieht das Nordkreis-Team nicht zurück, sondern will sich der neuen Aufgabe stellen. „Ich weiß, dass das schwer werden wird. Aber wir wollen es versuchen“, meinte Spartenleiter Jürgen Erlebach.

Bereits gegen Ende der Saison hatten Calvin Garlich, Mischa Piepke, Malte Erlebach und auch Sebastian Seebeck erklärt, dass sie nicht mehr zur Verfügung stehen würden. „Eine ganz normale Sache. Diese Spieler haben uns rechtzeitig informiert, dass sie gehen werden. Alles in Ordnung“, sagte Abteilungschef Erlebach.

Doch danach eskalierte die Situation bei den Dreyern regelrecht. Zunächst gab Trainer Denny Jürgenlohmann seinen Posten ab. Björn Lankenau übernahm den Job und wollte das Team eigentlich auch in der neuen Saison coachen. Er überlegte es sich jedoch anders, schloss sich mittlerweile dem TSV Lahausen an und löste damit eine ungute Kettenreaktion aus. Kurzfristig entschlossen sich auch Daniel Bremer, Louis Kelkenberg, Kevin Weerts, Nic Huntemann, Mirko Falke, Paul Barth, Andre Kück und Marcel Fröhlich zum Wechsel nach Lahausen. Erlebach und alle Dreyer Verantwortlichen waren entsetzt: „Zu diesem Zeitpunkt haben wir an Rückzug der ersten Herren gedacht, weil wir kein Licht am Ende des Tunnels erkennen konnten.“

Doch dann trat Sven-Eric Heise auf den Plan. „Sven-Eric hat uns erklärt, dass er so einfach nicht aufgeben will“, freut sich Erlebach über das Engagement des mittlerweile 47-Jährigen, der zuletzt immer noch aktiv war und demnächst den Job des Spielertrainers übernehmen wird. Das Thema Abmelden wurde in Dreye danach schnell wieder zu den Akten gelegt.

Derzeit stehen den Dreyern offenbar 17 Spieler zur Verfügung. Um die Saison jedoch in Ruhe bestreiten zu können, müssen wohl noch fünf weitere Zusagen her. „Aber ob das dann reicht, um die Kreisliga auch zu halten, steht natürlich in den Sternen“, meint Erlebach.töb

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