Bei HSG Barnstorf/Diepholz ist mehr Feuer im Spiel / Gegen Bayer Uerdingen fehlt auch Finn Richter

Spieler-Aussprache zeigt Wirkung

Übernimmt im Rückraum Verantwortung und ist mit 32 „Buden“ bester Torschütze bei der HSG Barnstorf/Diepholz: Rückkehrer Jan Mohrmann (r.).

Kreis-Diepholz - DIEPHOLZ (mbo) · Eine Aussprache unter den Drittliga-Handballern der HSG Barnstorf/Diepholz hat ihre Wirkung nicht verfehlt, denn jetzt ist wesentlich mehr Feuer im Spiel und auf der Bank. „Der eine hat den anderen aufgebaut“, berichtet Torhüter Maik Schwenker. Am Ende feierten die Gäste einen umjubelten 28:27-Erfolg beim TuS Spenge.

Dieser wichtige Auswärtssieg hat den Barnstorfern einen Schub gegeben. Nun wollen sie im morgigen Heimspiel (Anwurf 19.30 Uhr) in der Diepholzer Mühlenkamp-Halle gegen den SC Bayer 05 Uerdingen nachlegen. „Jetzt sind wir in der Pflicht, die zwei Punkte müssen her“, unterstreicht Maik Schwenker. Der 31-Jährige freute sich darüber, dass Torwart Manuel Pauli in den letzten Minuten in Spenge mit einigen Paraden zum Matchwinner avancierte: „Wir haben einen Konkurrenzkampf auf freundschaftlicher Basis.“

Die personelle Lage bei den Gastgebern hat sich jedoch weiter verschlechtert, denn nun fällt auch noch Linksaußen Finn Richter (bekam alle vier Weisheitszähne gezogen) aus. Nicht dabei sind außerdem Haupttorschütze Nils Mosel (Rückenprobleme), Lars Giesen (Mittelhandbruch) sowie Ulf Grädtke und Christoph Müller (beide Kreuzbandriss).

Trotz des großen Lazaretts will Heiner Thiemann, Trainer der HSG Barnstorf/Diep holz, im dritten Anlauf die Mühlenkamp-Halle als Gewinner verlassen: „Das ist machbar, ein Sieg liegt im Bereich des Möglichen.“ Obwohl sich die Punktausbeute von 4:8 Zählern nicht gerade üppig liest, lobt er seine Spieler: „Meine Mannschaft hat immer gekämpft.“ Das wird auch morgen der Fall sein, wenn der Tabellen-13. die Krefelder empfängt.

„Bayer Uerdingen hat eine robuste Mannschaft mit einer schussstarken zweiten Reihe“, weiß Heiner Thiemann. Der Tabellenneunte verfügt in Person von Thomas Pannen (41/14 Tore erzielt), Thomas Heider (27/5 T.), Stephan Pletz (19 T.) und Fabian Zarnekow (17 T.) gleich über vier gefährliche Rückraumschützen. „Wir müssen aggressiv in der Deckung zu Werke gehen und die Rückraumspieler attackieren“, fordert der HSG-Coach. Er nimmt vor allem die erfahrenen Spieler wie Denis Maksimovich, Sigitas Stropus, Jan Mohrmann und Malte Helmerking in die Pflicht. Dieses Quartett

▪ Thiemann sondiert

▪ den Markt

wusste zuletzt in Spenge zu überzeugen.

Da Finn Richter fehlt, dürfte der Litauer Saulius Liutikas am linken Flügel erste Wahl sein. Aber auch der 21-jährige Tim Bredemeyer erhofft sich auf dieser Position Spielanteile. Auf der Rechtsaußenposition dürften vor allem Martin Golenia und Jan-Eric Rechtern zum Einsatz kommen. Linkshänder Sigitas Stropus soll wie zuletzt in Spenge in der Mitte die Fäden ziehen.

Heiner Thiemann hält am vorläufigen Kader zunächst einmal fest, hält aber die Augen offen: „Wir sondieren den Markt. Vielleicht verstärken wir uns zur Rückserie.“ Ziel bleibt in dieser starken Klasse der neunte Platz, der zum Verbleib in der Dritten Liga reicht.

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