Brinkumerin Zweite bei Winterwurf-Landesmeisterschaften / Auch Rudow holt Silber / Asendorferin Till mit neuer Bestweite

Speerwerferin Imme Ihli wird im letzten Durchgang noch abgefangen

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Verpasste den Titel in Meppen nur knapp: Imme Ihli wurde im Speerwurf Zweite. ·

Kreis-Diepholz - BRINKUM/ASENDORF · Der FTSV Jahn Brinkum kann die ersten Meisterschaftserfolge der noch jungen Leichtathletiksaison für sich verbuchen. Bei den Winterwurf-Landesmeisterschaften gab es durch Imme Ihli, Jasmina Bier und Nils Rudow drei Vizemeisterschaften zu feiern. Mit ein bisschen Glück wäre noch viel mehr möglich gewesen.

Winterwurfwettkämpfe stehen und fallen mit den äußeren Bedingungen. Eis und Schnee führen regelmäßig zu Absagen. In Meppen war es diesmal „nur“ ein eiskalter, böiger Wind, der den Athleten zu schaffen machte und die Wettkampfergebnisse immer wieder verzerrte. Das bekam auch Nils Rudow im Speerwurf der U 18 zu spüren. Während Konkurrent Henrik Bohmann (TSV Wiepenkathen) einen günstigen Moment zu seinem Siegeswurf von 51,90 Metern nutzte, landete Rudows besserer von nur zwei gültige Versuche bei 50,61 Metern, weit unter den erhofften DM-Norm. „Das war für Nils natürlich nicht okay“, erklärte Trainerin Ute Schröder. Denn eigentlich wäre sie mit ihrem Schützling ja gerne schon zur Winterwurf-DM gefahren: „Wir werden uns jetzt ganz auf die DM im Sommer konzentrieren.“

Für eine faustdicke Überraschung hätte dagegen um ein Haar Vereinskameradin Imme Ihli gesorgt. Im Speerwurf der Frauen führte Ihli mit guten 36,74 Metern bis zum letzten Durchgang, um dann doch noch von Michaela Wagner (SV Munster, 38,24m) übertroffen zu werden.

Auch bei Jasmina Bier fiel im Diskuswurf der U 18 die Entscheidung um den Medaillenrang im letzten Durchgang. Mit 31,21 Metern schob sich die Barrierin noch auf Platz zwei vor. Dabei ist sich Ute Schröder sicher, dass die Würfe der 16-Jährigen noch viel weiter gehen könnten: „Jasmina kann wegen Knieproblemen nur wenig Sprint- und Sprungkrafttraining machen. Da gibt es noch Reserven.“ Hinzu kam für Jasmina Bier noch ein sechster Platz im Hammerwurf mit 24,06 Metern.

Vollauf zu überzeugen wusste in Meppen Wiebke Till vom TSV Asendorf. Die erst 14-Jährige steigerte sich im Speerwurf der U 18 auf eine neue Bestweite von 33,42 Metern und belegte damit in einem starken Feld Rang fünf. Auch mit dem Diskus gelang Till als Achte mit 22,88 Metern die Finalteilnahme. Vereinskamerad Paul Kurka wurde im Speerwurf der U 18 Sechster mit 38,50 Metern. Eine Leistung, die nach Einschätzung von Schröder schnell überholt sein dürfte, sobald die Technikumstellung vom Ball- zum Speerwurf gelungen ist. · el

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