BSV Rehden vor Auftritt in Delmenhorst

Spaß-Training als Schock-Therapie

Klare Ziele: Rehdens Addy-Waku Menga will Atlas besiegen – und Ex-Kollege Rico Sygo „einen einschenken“.
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Klare Ziele: Rehdens Addy-Waku Menga will Atlas besiegen – und Ex-Kollege Rico Sygo „einen einschenken“.

Nach dem bitteren 2:3 gegen Jeddeloh setzt Fußball-Regionalligist BSV Rehden auf den Faktor Spaß, um im Spiel bei Atlas Delmenhorst als Sieger den Platz zu verlassen. Und Stürmer Addy-Waku Menga würde gerne einem Ex-Kollegen „einen einschenken“.

Delmenhorst – Fußball-Tennis, Wettschießen auf die Querlatte, Lockerheit reinbringen. „Das Spaß-Training hat wieder Stimmung reingebracht“, berichtet Addy-Waku Menga. Stimmung, die der Stürmer und seine Teamkollegen vom BSV Rehden nach der bitteren 2:3-Heimpleite vom Freitagabend gegen den Regionalliga-Konkurrenten SSV Jeddeloh gebrauchen konnten. „Ich kenne das ja selbst noch aus meiner Zeit als Fußballer“, sagt BSV-Trainer Andreas Golombek:

„Nach solchen Spielen, in denen dir nichts gelingt und dem Gegner alles, hat man manchmal keinen Bock mehr. Deshalb haben wir ein anderes Training eingebaut.“

Doch am Samstag soll es wieder ernsthaft zur Sache gehen, wenn der Siebte der Südstaffel ab 14.00 Uhr beim Tabellenvierten Atlas Delmenhorst antritt. Die theoretische Chance, in den letzten drei Spielen noch unter die ersten Fünf und damit in die Aufstiegsrunde zu kommen, besteht weiter, „aber aus eigener Kraft schaffen wir es nicht mehr“, weiß Golombek. Trotzdem könnte ein Erfolg an der Düsternortstraße wichtig werden – denn alle geholten Punkte gegen künftige Gegner der Abstiegsrunde wandern mit in diese Staffel, „die wir dann eben annehmen müssen“.

Mit diesem Szenario befasst sich Menga nicht: „Wir wollen auf die vorderen fünf Plätze – und deshalb am Samstag drei Punkte“, insistiert der 38-Jährige. Zudem verfolgt er ein anderes Ziel: „Rico würde ich gerne mal einen einschenken!“

Besagter Rico, Sygo mit vollem Namen, zählte in der Serie 2018/19 zu Mengas Rehdener Teamkollegen und überzeugte als Torhüter dermaßen, dass er im Jahr darauf beim österreichischen Zweitligisten Austria Klagenfurt im Kasten stand. Seit dieser Saison hütet er das SVA-Gehäuse.

Auch der BSV hat einen starken Rückhalt – doch Flemming Niemanns Einsatz ist seit einer am Mittwoch im Training zugezogenen Bänderverletzung gefährdet. Bereits seit dem Jeddeloh-Spiel sind Alexander Nandzik und Bocar Djumo angeschlagen, Golombek schätzt aber, dass sie rechtzeitig fit werden.

Defintiv zusehen müssen der gelbgesperrte Zehner Kamer Krasniqi, der dadurch erstmals in dieser Saison fehlt, und Michael Seaton, der gegen die Ammerländer die Ampelkarte sah. „Das ist bitter, denn Kamer führt unsere Mannschaft, und Michael hat immer seine Tore gemacht“, bedauert Menga. „Aber jetzt müssen eben die ran, die sonst dahinter gestanden haben.“

Vielleicht bekommt so ja Menga selbst die Chance, Sygo und Atlas zu ärgern.

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