Spalkhaver-Team bekommt Schützenhilfe und steigt wieder in die Bundesliga auf

Emtinghausen lässt Heiligenfelde jubeln

+
Sonja Waltl (beim Wurf) feierte mit Brinkum zwei wichtige Siege gegen Stöcken und Gehrden.

Heiligenrode - Die erste Entscheidung in der Korbball-Niedersachsenliga ist am vorletzten Spieltag in Hannover gefallen: Der SV Gehrden wird absteigen. Eng bleibt es trotzdem, denn zwei Wochen vor dem alles entscheidenden Spieltag können sechs Mannschaften noch in den Abstiegsstrudel geraten. Kurz vor dem Meistertitel steht Aufsteiger TSV Heiligenrode II, der SV Heiligenfelde steigt wieder in die Bundesliga auf.

SV Brake II - SV Heiligenfelde 13:8 (8:5): Ein mickriges Pünktchen fehlte dem SVH für den Wiederaufstieg in die Bundesliga Nord – zumindest in diesem Spiel war das nicht in Reichweite. Gegen das junge, aufstrebende Braker Team tat sich die Mannschaft von Frauke und Jörg Spalkhaver schwer. „Es ist uns einfach nicht gelungen, den Kopf auszuschalten und Körbe zu werfen“, ärgerte sich der Coach. Auch in der Tabelle konnte der SVB Heiligenfelde damit überflügeln.

TSV Heiligenrode II - TuS Sudweyhe II 7:11 (4:7): Sudweyhes Trainer Thomas Piper war begeistert und sprach von der „mit Abstand besten Saisonleistung“. Gegen den Tabellenführer war der TuS in der Anfangsphase präsenter. Seine Mannschaft führte schnell mit 4:0 (8. Minute). Über die gesamte Spielzeit hatte Heiligenrode aber mit Schwächen im Abschluss zu kämpfen. „Elf Körbe zu kassieren war in Ordnung, aber vorne waren wir nicht konzentriert genug“, analysierte TSV-Trainerin Dagmar Schnelle.

SV Heiligenfelde - TSV Heiligenrode II 5:9 (2:6): Nächster Versuch für Heiligenfelde, diesen einen Zähler zu erkämpfen – und wieder klappte es nicht. „Die Mädels wussten, dass ihnen noch ein Punkt zum Aufstieg fehlt und so agierten sie auch“, registrierte Trainer Spalkhaver. Heiligenrode konnte schon vor der Pause vorentscheidend in Führung gehen. Debütantin Meike Solte steuerte vier Treffer zum Sieg bei. Aufsteiger Heiligenrode fehlt noch ein Punkt zum Meistertitel.

TuS Sudweyhe II - TSV Thedinghausen II 17:11 (7:6): Gegen den abstiegsgefährdeten TSV hatte sich TuS-Trainer Piper einen Sieg ausgerechnet. Zunächst tat sich seine Mannschaft schwer. „Erst direkt nach der Pause konnten wir mit drei Treffern in Folge zum 10:6 Sicherheit gewinnen“, resümierte Piper. Vor allem die Überkopfwürfe von Verena Zimmer waren eine Waffe. Merrit Eilers aus der A-Jugend machte bei ihren ersten Niedersachsenliga-Einsätzen ein starkes Debüt.

Jahn Brinkum - TB Stöcken 17:14 (5:6): Ein ganz wichtiger Sieg für den Jahn. Der TB Stöcken, der nach einer verkorksten ersten Saisonhälfte in letzter Zeit oft überzeugte, schien zwischenzeitlich das Spiel in den Griff zu bekommen. Doch im Laufe der zweiten Halbzeit war es die Mannschaft von Thorsten Böger, die die Oberhand gewann. Am Ende stand doch noch ein deutlicher Sieg nach einer rasanten Partie.

TV Stuhr - TSV Thedinghausen II 15:5 (7:3): In einer einseitigen Partie mit einem verdienten Sieger gab es auf Stuhrer Seite nur eines zu bemängeln: die Chancenverwertung. Mal wieder – hat der TVS mit diesem Problem doch schon länger zu kämpfen. Mit hohem Aufwand erarbeitete sich Stuhr (ohne Dania Rönner und Kristina Rother, dafür mit Laura Freiheit) viele Chancen. Obwohl diese häufig nicht genutzt werden konnten, reichte es zu einem hohen Sieg.

SV Gehrden - Jahn Brinkum 5:12: Zu diesem Zeitpunkt war Gastgeber SV Gehrden nach einer Niederlage gegen den TSV Emtinghausen bereits abgestiegen. Brinkum wollte die Punkte gegen das Schlusslicht unbedingt holen. „Wir sind mit Selbstvertrauen ins Spiel gegangen“, registrierte Trainer Böger. Seine Mannschaft überzeugte in allen Mannschaftsteilen. Diese vier Punkte helfen Brinkum im engen Abstiegskampf enorm weiter.

TV Stuhr - TSV Emtinghausen 4:6 (1:4): Ein Sieg hätte Stuhr aus der Abstiegsgefahr gebracht, doch zu viele Chancen blieben ungenutzt. Um die 40 Gelegenheiten erspielte sich Stuhr – und netzte bis zur 29. Minute ein einziges Mal ein. Emtinghausens Korbfrau machte eine starke Partie, doch der TVS traf auch den leeren Korb nicht, darunter zwei Viermeter-Strafwürfe. Trotz der Niederlage reicht am letzten Spieltag ein Sieg, um sicher die Klasse zu halten. Jubeln durfte der SV Heiligenfelde: Die Stuhrer Niederlage bedeutete den Wiederaufstieg in die Bundesliga Nord.

she

Das könnte Sie auch interessieren

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

„Tag der Menschen mit Behinderungen“ auf dem Freimarkt

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Nachgefragt: Das sind die beliebtesten Gewinne auf dem Freimarkt 

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Diese Gewinne liegen beim Freimarkt voll im Trend

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Jeden Tag sterben 15 000 Kinder unter fünf

Meistgelesene Artikel

Oliver Sebrantke und Jan Neubauer auf Hawaii vor Rennen ihres Lebens

Oliver Sebrantke und Jan Neubauer auf Hawaii vor Rennen ihres Lebens

Langläufer Sebastian Kohlwes verlässt Hansa Stuhr

Langläufer Sebastian Kohlwes verlässt Hansa Stuhr

Melchiorshausen verspielt in Überzahl 1:0-Führung

Melchiorshausen verspielt in Überzahl 1:0-Führung

Kreisliga: Mörsen demütigt Lahausen

Kreisliga: Mörsen demütigt Lahausen

Kommentare