Spätes 2:2 im Relegationsspiel gegen Marklohe / Budelmann: „Geben wieder Hackengas“

Hübner hält Seckenhausen am Leben

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Sein Tor kann für Seckenhausen noch ganz wichtig werden: Dennis Hübner (vorn) traf gestern zum späten 2:2.

Seckenhausen - Von Philip Kaluza. Diese Mannschaft ist einfach nicht tot zu kriegen! In einem am Ende dramatischen Relegations-Match lag die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst gestern Abend fünf Minuten vor dem Ende nach einem dicken Patzer von Keeper Robin Ellerbrock bereits mit 1:2 zurück und stand mit einem Bein in der Kreisliga, ehe Dennis Hübner in der 88. Minute mit einem starken Abschluss den K.o. doch noch abwendete und seinem Team gegen den SC Marklohe ein 2:2 (1:0) rettete.

Spielertrainer Torben Budelmann lobte nach dem Abpfiff die Moral seiner Schützlinge, merkte aber auch an: „Wir haben heute überhaupt nicht das gemacht, was uns ansonsten auszeichnet. Mit zunehmender Spieldauer wurden unsere Aktionen immer fahriger, bis irgendwann gar nichts mehr ging.“

Zu Beginn setzte die TSG ihren Matchplan noch konsequent um, verteidigte aggressiv und suchte in der Offensive in aussichtsreichen Situationen das Pressing. Steffen Züdel (2.) und Christian Schult (7.) vergaben aber erste Möglichkeiten, und anschließend verpuffte der Anfangselan der Gastgeber. In der 30. Minute kamen dann die Markloher das erste Mal gefährlich vor das TSG-Gehäuse: Nico Hütt setzte sich gegen Lars Hoffmann durch, doch sein Schuss strich hauchzart am Pfosten vorbei. Diese Möglichkeit wirkte wie ein Weckruf für Seckenhausen, denn quasi im Gegenzug zog Tobias Thiemann aus 16 Metern einfach mal ab – und der Ball schlug zur 1:0-Führung im Kasten der Gäste ein (31.).

Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Kabine, aus der die TSG unerklärlicherweise aber verunsichert wieder herauskam. Daniel Bergmann (52.) und Fabian Frohmann (62.) vergaben ihre Chancen für die Gäste noch, doch in der 78. Minute war es Marklohes Florian Spamer, der einen Diagonalball aus 18 Metern volley in die Maschen haute. Kurz darauf kam es noch bitterer für die Hausherren, weil Ellerbrock einen eigentlich harmlosen Freistoß von Janik Rathmann zum 1:2 passieren ließ (85.). Der Traum von einer weiteren Saison in der Bezirksliga schien ausgeträumt, bis Budelmann mit einem weiten Schlag zwei Minuten vor dem Ende Hübner fand und dieser den Ball aus vollem Lauf zum umjubelten Ausgleich ins Netz setzte.

Nach dem Abpfiff richtete Budelmann den Blick direkt auf das zweite und entscheidende Relegationsspiel am Dienstagabend in Elze: „Da geben wir wieder Hackengas und wollen den Klassenerhalt perfekt machen.“

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