Oberligist ohne Chylinski, Ferent, Richter und Gervé nach Elsfleth / Platz zwei verteidigen

Sorge: HSG Barnstorf/Diepholz geht personell am Stock

Kommt beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz in erster Linie in der Abwehr zum Einsatz, aber aufgrund der angespannten Personallage dürfte Allrounder Cedric Quader (am Ball) am Sonntag in Elsfleth auch im Angriff Spielanteile bekommen.

Barnstorf - Herausforderung für die Oberliga-Handballer der HSG Barnstorf/Diepholz: Im Kampf um die Vizemeisterschaft stellt sich der Tabellenzweite am Sonntag um 15 Uhr beim heimstarken und unbequemen Elsflether TB vor. Manko: In der Halle gibt’s Harzverbot, und der Gastgeber stellt die Bälle.

Das lässt Dag Rieken, Trainer bei der HSG Barnstorf/Diepholz, nicht „als Ausrede gelten“, er hat andere Sorgen: „Wir müssen improvisieren, fahren mit dem letzten Aufgebot nach Elsfleth.“ Das jüngste 28:28 – nach 20:28-Rückstand – gegen den TV Bissendorf-Holte hat der Tabellenzweite teuer bezahlt, denn Finn Richter (Knie verdreht) und Kreisläufer Andrius Gervé (ein Gegner fiel dem Litauer aufs Knie) fallen aus. Die genauen Diagnosen stehen noch aus, doch der B-Lizenz-Inhaber sagt: „Ich habe kein gutes Gefühl.“ In Kamil Chylinski (Studium in Polen) und Raul-Lucian Ferent (Studium in Moldavien) sind beide Mittelmänner nicht dabei. Vermutlich übernimmt den Part Bernd Pundt aus der Landesliga-A-Jugend. Eine weitere Alternative auf dieser Position wäre Martin Golenia.

Die Bilanz gegen den Elsflether TB ist positiv: Von bislang fünf Vergleichen haben die Barnstorfer vier gewonnen – und einmal gab’s ein Unentschieden. Dank einer guten Abwehrleistung und einem starken Torhüter Donatas Biras entschieden sie die Hinpartie mit 23:17 für sich. Mit neun Treffern trug Mittelmann Kamil Chylinski maßgeblich zum Erfolg bei. Aufpassen müssen die Gäste besonders auf den wurfstarken Linkshänder Christopher Santen. In eigener Halle dreht er regelmäßig auf, trifft dann auch zweistellig. Hier ist zunächst einmal auf der Halbposition in der Deckung Tobias Meyer gefordert. Gefahr droht aber auch von Regisseur Bela Rußler und Kreisläufer Chris Danielzik.

Trotz der Personalsorgen jammert Rieken nicht: „Wir wollen den zweiten Platz halten, müssen kämpfen und dagegenhalten.“ Er vertraut den restlichen Akteuren. Die Barnstorfer beginnen mit ihrer bewährten 3:2:1-Deckung. Aus einer aggressiv arbeitenden Abwehr wollen sie zu Ballgewinnen gelangen und schnell nach vorn spielen. „Wichtig ist, dass wir auch zu einfachen Toren kommen“, sagt der HSG-Trainer. Hier setzt er auf die Schnelligkeit von Linksaußen Lukas Brenning, Linkshänder Laurynas Palevicius und Allrounder Bastian Carsten-Frerichs.

Die Gastgeber, die Platz sechs belegen, präsentieren sich besonders in eigener Halle als Einheit. Das weiß Rieken auch, deshalb fordert der 46-Jährige von seinen Mannen: „Wir müssen dem Gegner die Stirn bieten.“ Bleibt abzuwarten, wie die Barnstorfer ohne „Backe“ (Haftmittel) klarkommen. - mbo

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