SCW muss wohl in die eingleisige Bezirksliga

Sommerferien für Weyhe gestrichen

Weyhe - Von Gerd TöbelmannDa sind sich Bremens Spielausschuss-Vorsitzender Heinz-Günther Schmidt und auch Weyhes Trainer Stephan Stindt einig: „So etwas hat es bisher noch nicht gegeben.“

Gemeint ist damit der Umstand, dass die Spieler der künftigen eingleisigen Fußball-Bezirksliga Bremen auf Sommerferien verzichten müssen – jedenfalls dann, wenn sie Fußball spielen wollen. Die Zusammenlegung der Ligen Bremen-Stadt und Bremerhaven wurde nötig, „weil Bremerhaven allein nicht mehr spielfähig ist“, wie es Schmidt umschreibt. Derzeit nehmen dort 14 Teams am Spielbetrieb teil – SFL Bremerhaven gar mit zwei Mannschaften, was nach den Bremer Statuten eigentlich nicht gewünscht ist. Hinzu kommt, dass in der Vergangenheit regelmäßig Teams vor dem Ende der Saison aufgaben, was der Liga nicht unbedingt ein gutes Zeugnis ausstellt.

Also sahen sich die Funktionäre zum Handeln gezwungen. In der kommenden Saison startet die eingleisige Bezirksliga mit 20 Vereinen. Davon kommen 16 aus Bremen-Stadt und vier aus Bremerhaven. Damit diese Mega-Saison mit 38 Spieltagen überhaupt gewuppt werden kann, beginnt die Spielzeit bereits am 12./13. Juli 2014. Konsequenz: In den Sommerferien wird komplett durchgespielt. In den kommenden beiden Spielzeiten steigen je fünf Teams ab bei jeweils drei Aufsteigern aus den Kreisgebieten. In der Saison 2017/18 wird dann die Sollstärke von 16 Mannschaften erreicht.

Momentan sieht es danach aus, als solle auch der SC Weyhe in diese Knochenmühle geraten. Gerade nach dem 2:4 vom Sonntag gegen Hastedt sind die Aufstiegsplätze in Richtung Landesliga wohl nicht mehr zu erreichen. Weyhes Trainer Stephan Stindt hat sich schon mit der Problematik der eingleisigen Bezirksliga auseinandergesetzt: „Schön ist das natürlich nicht. Ich hätte es besser gefunden, wenigstens zwei Wochen später anzufangen, dafür aber zwei Wochenspieltage mehr einzuschieben. Da wir in dieser Saison aber schon am 18. Mai fertig sind, haben die Jungs wenigstens vier Wochen Pause, ehe es dann in die Vorbereitung geht.“

Stindt weist aber auch auf einen vermeintlichen Vorteil seiner jungen Truppe hin: „Wir haben kaum Familienväter in der Mannschaft. Bei anderen Vereinen dürfte das anders sein. Die sind auf die Ferien angewiesen, um in Urlaub fahren zu können und fallen dann wochenlang aus.“

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