Ab Sommer Trainer des Fußball-Landesligisten

Heyer wird neuer Chef auf Wetscher Kommandobrücke

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Ab der kommenden Saison übernimmt Frank Heyer das Traineramt beim Fußball-Landesligisten TSV Wetschen.

Wetschen - Von Arne Flügge. Der TSV Wetschen hat die Weichen für die neue Saison gestellt: Ab Sommer wird Frank Heyer neuer Cheftrainer beim Fußball-Landesligisten. Bis dahin bleibt Friedel Holle verantwortlicher Interimscoach.

Heyer ist derzeit noch als Trainer für den B-Jugend-Niedersachsenligisten JFV RWD Diepholz aktiv und wird die Saison dort auch zu Ende bringen. „Ich werde die Jungs natürlich nicht im Stich lassen“, erklärt der 46-Jährige. Parallel dazu wird Heyer aber bereits in Wetschen aktiv sein, um den Kader für die neue Saison zusammenzustellen. „Frank soll schon jetzt die Mannschaft für die kommende Spielzeit gestalten. Wir wollen unseren Weg, auf die Jugend zu setzen, fortführen. Und da ist Frank für uns genau der richtige Trainer“, meint TSV-Spartenleiter Bernd Gildehaus: „Wir versprechen uns einiges von dieser Verpflichtung. Wir wollen in der neuen Saison richtig gut aufgestellt sein.“

Nach 13 Jahren als Trainer im Jugendbereich „wollte ich jetzt mal etwas anderes machen und eine Herrenmannschaft trainieren. Dann hat sich das mit dem TSV Wetschen so ergeben“, berichtet Heyer. Schließlich ist er Ur-Wetscher, kennt Verein, Mannschaft und Umfeld genau, hat früher selbst im Club gespielt. „Der Verein liegt mir am Herzen. Und für mich ist es persönlich eine neue Herausforderung.“ Heyers Engagement gilt auch für die Bezirksliga. „Doch wir werden jetzt alles dafür tun, dass die Mannschaft in der Landesliga bleibt“, gibt sich der künftige Coach bereits sehr kämpferisch.

Bis zum Sommer wird Friedel Holle, der nach dem Rauswurf von Coach Uwe Küpker Interimstrainer ist, dieses Amt auch weiterhin zusammen mit Sebastian Schmidt bekleiden. „Frank soll Friedel unterstützen und schon jetzt mal reinfühlen. Ab Sommer wird er dann Cheftrainer“, sagt Gildehaus.

Und Holle? Der wird vermutlich als Co-Trainer weitermachen. „Das ist überhaupt nicht ausgeschlossen“, sagte Heyer, „wir haben uns jetzt erstmal kennengelernt, und dann werden wir sehen, ob es zwischen uns hinhaut.“

Holle hat mit dieser Rolle kein Problem, wie er sagt. Die ersten Eindrücke von Heyer seien sehr positiv gewesen. „Er ist ein eher ruhiger Typ, der weiß, was er macht. Und jetzt müssen wir sehen, wie wir uns vertragen“, schmunzelt der Coach. Den Vorbereitungsplan habe Heyer jedenfalls schon mal abgenickt. „Ich bin vor der Saison als zweiter Mann hier angetreten und wollte nicht Chef sein. Obwohl das mittlerweile schon Spaß gemacht hat“, grinst Holle. Von daher habe er mit der neuen Situation „überhaupt kein Problem“.

Der JFV RWD hingegen muss sich nun einen neuen Trainer für seinen B-Junioren-Niedersachsenligisten suchen. Vorsitzender Patrick Kürble sieht den Weggang Heyers dennoch recht entspannt: „Im Fußball gibt es immer mal Veränderungen. Auch Trainer kommen und gehen. Wir werden uns ab Februar in Ruhe auf die Suche nach einem Nachfolger machen.“

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