HSG Barnstorf/Diepholz erreicht in Schwanewede 27:27

Sogar Kasperlik trifft ins Tor

Jakob Kasperlik (r.), Torhüter beim Handball-Oberligisten HSG Barnstorf/Diepholz, erzielte in Schwanewede mit einem Weitwurf das Tor zum 27:26. Der 23-Jährige war dann allerdings machtlos, als Rückraumspieler Lukas Feller einen Siebenmeter zum 27:27 verwandelte.

Schwanewede - Die kämpferische Leistung stimmte, aber spielerisch lief’s nicht rund: Handball-Oberligist HSG Barnstorf/Diepholz erreichte am Sonnabend vor 150 Zuschauern beim Tabellenelften HSG Schwanewede/Neuenkirchen ein 27:27 (12:13). „Im Angriff haben wir nicht flüssig genug gespielt, hatten keine gute Wurfquote“, monierte Barnstorfs Trainer Dag Rieken.

Äußerst spannend verlief die Schlussminute. Mit seinem siebten Tor glich Kamil Chylinski zum 26:26 aus. Anschließend brachten die Gastgeber in Überzahl (Zeitstrafe für Cedric Quader) den siebten Feldspieler. Die Gäste kamen zum Ballgewinn. Barnstorfs Torhüter Jakob Kasperlik erzielte mit Weitwurf ins leere Tor das 27:26. Der Tabellenvierte hatte den Auswärtssieg ganz dicht vor Augen. Beim letzten Angriff der „Schwäne“ behinderte Kevin Heemann 14 Meter vor dem Tor Lukas Feller. Die Schiedsrichter Michael Kuper und Thomas Voigt (HSG Hude-Falkenburg/TSG Hatten-Sandkrug) entschieden auf Siebenmeter und gaben Heemann die Rote Karte (gleichzeitig war’s die dritte Zeitstrafe). Feller (8/2) verwandelte den Strafwurf zum 27:27-Endstand. Rieken fand die Schiri-Entscheidung überzogen: „Das war keine Vereitelung einer klaren Chance.“

Schwankend waren die Leistungen der Barnstorfer schon in der ersten Halbzeit. Sie lagen zunächst mit 3:5 (13.) zurück. In einer besseren Phase drehten Kamil Chylinski und Laurynas Palevicius mit Doppelpack den Spieß zum 6:5 (16.) um. An seinem 29. Geburtstag erhöhte Allrounder Bastian Carsten-Frerichs auf 11:9 (21.). Die Schwaneweder hielten dagegen, profitierten von einer Zwei-Minuten-Strafe gegen Heemann und legten zum 12:11 (26.) vor. Chylinski egalisierte zum 12:12 (29.). „Wir hätten vorn ruhiger spielen müssen“, kritisierte Rieken.

Gleich nach dem Wechsel baute die Heimmannschaft ihren Vorsprung nach zwei Treffern von Nils Husen und einem Tor von Marc Blum auf 16:12 (35.) aus. Kreisläufer Husen (6) stellte Barnstorfs Abwehrchef Marin Golenia vor Probleme. Die Barnstorfer steigerten sich, bliesen zur Aufholjagd. Mit Erfolg: Linksaußen Raul-Lucian Ferent schaffte beim 20:20 (44.) nicht nur den Ausgleich, sondern der Rumäne traf auch zum 21:20 (48.). In der Schlussphase erzielte der Routinier mit seiner vierten „Bude“ das 25:25 (57.).

Es folgte eingangs geschilderte Schlussminute. Rieken ärgerte sich über mehrere vergebene Chancen: „Wir müssen im Abschluss einfach konzentrierter sein.“ Lediglich beim sechsfachen Torschützen Carsten-Frerichs stimmte die Torquote. Einen Formanstieg verzeichnete Keeper Jakob Kasperlik, der zehn Bälle parierte. 

mbo

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