Nach 0:6 gegen Rotenburg muss nun ein Oberliga-Erfolg gegen Oldenburg II her

Siegen oder fliegen: Barrier Herren mächtig unter Druck

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Barriens Florian Hartje kam erst im Doppel zum Einsatz, verlor dies aber an der Seite von Erik Trümpler.

Barrien - Jetzt stehen die Herren des Tennis-Oberligisten Barrier TC unter Zugzwang: Nach der 0:6-Heimniederlage gegen den TC GW Rotenburg muss am Samstag ein Sieg beim direkten Konkurrenten Oldenburger TeV II her. Sonst steht der sofortige Abstieg in die Landesliga fest.

Für schlechte Stimmung sorgte vor dem ersten Aufschlag das überraschende 3:3 der Oldenburger beim Bremer TV von 1896. „Dann hätte uns selbst ein Remis gegen Rotenburg, was wir uns im Vorfeld zugetraut hatten, nicht gereicht. Dann hätten wir trotzdem in Oldenburg gewinnen müssen“, erklärte Barriens Kapitän Florian Hartje. Realistische Siegchancen rechneten sich die Gastgeber gegen Rotenburg an den Positionen eins und vier aus. Daher verzichtete Hartje wegen Schulterproblemen an der Spitzenposition auf einen Einsatz, so dass Tobias Kuhlmann dort antrat. Mit Semir Burina lieferte er sich bis zum 4:4 ein enges Match. Beim 0:40 konnte er jedoch drei Breakbälle nicht nutzen. Kurze Zeit darauf verlor er den Durchgang. Dann war seine Gegenwehr gebrochen.

Auch Florian Dill hatte an Position vier gute Chancen. Beim 5:4 schlug er selber auf, vergab jedoch zwei Satzbälle. So kam ein Knacks ins Spiel und Dill verlor den Satz mit 5:7. Danach berappelte er sich und schaffte erneut ein Break, das er bis zum 4:3 hielt. In der Folge spielte er aber nicht mehr so offensiv und konsequent wie zuvor und zog mit 4:6 den Kürzeren.

An den Positionen zwei und drei trafen die Barrier auf Gegenspieler, die in dieser Saison noch ungeschlagen waren. Tatsächlich war Till Heilshorn chancenlos (2:6, 3:6). Philipp Meyer unterlag mit 3:6, 4:6. „Philipp hat druckvoller gespielt als sonst und konnte die Partie enger als erwartet gestalten. Das war eine sehr gute Leistung“, lobte der Kapitän.

In den bedeutungslosen Doppeln schickten die Barrier veränderte Kombinationen ins Rennen. Sowohl das Duo Kuhlmann/Heilshorn als auch die eingewechselten Florian Hartje/Erik Trümpler schafften es in den Matchtiebreak, doch der Ehrenpunkt blieb aus. Für Hartje war es ein Härtetest. „Hart aufschlagen konnte ich nicht. Ich hoffe, ich bekomme die Schmerzen bis Sonnabend in den Griff“, wünscht er sich. · te

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