Siege in Champions League und Bundesliga

Werder gleich doppelt in der Spur

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Werders Neuzugang Kirill Skachkov holte in der Champions League gegen Torun den Siegpunkt.

Bremen - Perfektes Wochenende für den deutschen Tischtennis-Meister von 2013 SV Werder Bremen: Erst bauten die Hanseaten in der Champions-League durch ein 3:2 über den polnischen Vertreter KST Energa-Manekin Torun ihr Punktekonto auf starke 4:2-Zähler aus und zwei Tage später glückte dem SVW in der Bundesliga durch ein 3:0 gegen den TTC Zugbrücke Grenzau der Anschluss an die Playoff-Ränge. „Wir sind zurück. Das Team lebt wieder“, jubelte Bremens Coach Cristian Tamas entsprechend euphorisch.

SV Werder Bremen - KST Energa-Manekin Torun 3:2: Keine Frage, diesen Krimi hätte auch Altmeister Alfred Hitchcock kaum besser inszenieren können. Obwohl Werders Nummer eins Bastian Steger die Hausherren schnell in Führung brachte, mussten die Hausherren lange um den so wichtigen Heimsieg zittern. Denn: Torun konterte im Stile einer Klassemannschaft. Erst kämpfte Konrad Kulpa in vier Sätzen Kirill Skachkov nieder, dann kochte der 43-jährige Abwehrvirtuose Chen Weixing Bremens Nummer drei Constantin Cioti ebenfalls in vier Durchgängen ab. Eine schwierige Situation für die Grün-Weißen, da nun ja nichts mehr schiefgehen durfte. Aber die Gastgeber bewahrten die Nerven. Mit einer Galavorstellung schoss Steger im Spitzeneinzel Kulpa vom Tisch und glich so zum 2:2 aus. Demnach hing jetzt alles an Skachkov. Würde er seiner Favoritenrolle gegen Cazuo Matsumoto gerecht werden? Er wurde es. Souverän ließ Bremens Neuzugang in vier Sätzen den Brasilianer ins Leere laufen, avancierte so zum Matchwinner und kassierte zudem noch ein Sonderlob von Tamas: „Kirill hat das überragend gelöst. Richtig stark. Das gibt ihm jetzt bestimmt Selbstvertrauen.“

SV Werder Bremen - TTC Zugbrücke Grenzau 3:0: Die kämpferische Glanzleistung hatte Skachkov allerdings offenbar die letzten Körner gekostet. Ausgelaugt und von einem grippalen Infekt geplagt, musste der Russe passen und wurde durch Youngster Hunor Szöcs ersetzt. Eine herbe Schwächung für die Werderaner? Von wegen. Nach dem erwarteten Auftakterfolg von Spitzenspieler Bastian Steger sorgte der aufgerückte Constantin Cioti bereits für die Vorentscheidung, als er Grenzaus Weltklasse-Akteur Andrej Gacina mit 3:1 in die Knie zwang. „Das war ein ganz wichtiges Break. Davon hat sich Grenzau nicht mehr erholt“, freute sich Tamas.

Und wenige Augenblicke später wuchs seine Freude noch an, da Szöcs erstaunlich abgebrüht Alberto Mino Puga in drei Sätzen zum 3:0-Endstand abfertigte.

drö

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