Sieg im M**-Springen / Tenti verpasst das Stechen / 95 prozentige Starterfüllung / Lob von Püschel

Bokern gewinnt St. Hülfer Premiere

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Überzeugt: Merle Meyer zählt zu den Nachwuchstalenten des RuF St. Hülfe-Heede.

Diepholz - Von Sonja Rohlfing. Viktoria Bokern vom RFC Dinklage ging als strahlende Siegerin auf die letzte Ehrenrunde beim Sommerturnier des Reit- und Fahrvereins St. Hülfe-Heede.

Sie hatte das M**-Springen gewonnen, das der Verein erstmals in die dreitätige Veranstaltung aufgenommen hat. Attraktiven Pferdesport gab es aber auch in den anderen Prüfungen des Turniers zu sehen.

„Schwer, aber fair“, beschreibt Joachim Teufel seinen Parcours für das M**-Springen mit Stechen. Elf Hindernisse mit 13 Sprüngen hatte der Parcours-Chef aus Diepholz den 18 Teilnehmern in den Weg gestellt. „Vier bis fünf Reiter im Stechen wären schön“, sagt er. Aus den Nachbarvereinen schienen Melanie Grimberg und Ricardo Tenti nah dran an einem Einzug ins Finale. Die Reiterin vom RFV Pr. Ströhen war auf Reana besonnen unterwegs. Am Einsprung zur zweifachen Kombination schlich sich jedoch ein Fehler ein. Ricardo Tenti vom RV Wagenfeld auf Chica Morena erwischte der Fehler am überbauten Wasser. Drei Reiter blieben am Ende fehlerfrei im Normalparcours und wiederholten Nullrunden auch im Stechen. Schnellste war Viktoria Bokern (RFC Dinklage) auf Chilaili. Zweiter wurde Jasper Kools (RV Oldenburger Münsterland). Der Vielstarter aus Diepholz saß im Sattel von Chatto. Platz drei ging an Kimberley Manig (RV Ganderkesee) auf Cobold.

„Das M**-Springen haben wir ins Programm genommen, weil es sich unser Springreiter Cord Niehaus seit Jahren gewünscht hat. Jetzt konnte er leider selber nicht starten“, merkt Gabi Antrecht an. „Wir sind aber trotzdem stolz, dass wir diese Prüfung anbieten können“, erklärt die Vereinsvorsitzende.

Die höchste Prüfung auf dem Dressurviereck gewann Jettina Henke vom RV Wagenfeld. Sie siegte auf Ponticelli in der L-Dressur auf Kandare geritten vor Ann-Kathrin Melfsen vom RFV Maasen-Sulingen auf Recall. Platz drei ging an Christin Immoor vom RV Wagenfeld auf Soleado.

Mit rund 850 reservierten Startplätzen fiel das Nennungsergebnis diesmal etwas geringer aus als im Vorjahr. „Das Himmelfahrtswochenende wird gern für einen Kurzurlaub genutzt“, vermutet Antrecht. Das gute Wetter sorgte dafür aber für eine Starterfüllung von rund 95 Prozent. „Unsere Reiter waren auch gut dabei“, freute sich die Turnierleiterin. Mit den Besucherzahlen ist Gabi Antrecht ebenfalls zufrieden. „Die Eignungsprüfungen am Freitag sprechen erfahrungsgemäß hauptsächlich Züchter an.“ Am Turnierhaupttag sei der Besuch gut gewesen. Früher sei das Reitturnier ein Höhepunkt im Dorfleben gewesen. Das sei heute anders. „In einem Zeitungsbericht von 1965, den ich kürzlich gefunden habe, hieß es ‚leider nur 800 Besucher‘. Heute ist man mit weniger zufrieden“, sagte sie und schmunzelte.

Der stellvertretende Bürgermeister Hans-Ulrich Püschel freute sich, dass der Verein ideales Turnierwetter erwischt hatte. „Das Glück ist mit den Tüchtigen“, erklärte er. „Die Stadt Diepholz ist stolz, dass Sie die Kraft aufbringen, das Turnier zu organisieren.“ Es sei eine gute Werbung für die Stadt. „Machen Sie weiter so“, dankte er den Ehrenamtlichen für ihre Arbeit. „Ich habe tolle, engagierte junge Leute mit im Vorstand, denen ich getrost freie Hand lassen kann“, unterstreicht Antrecht.

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