Rehden gewinnt Test beim Landesligisten TuS Sulingen

Sialas Tor, Sikuts Pfosten-Pech

Sulingens Stürmer Mehmet Koc (rechts) ging am Samstag leer aus, Rehdens Abwehrspieler Gazi Siala (links) traf hingegen beim 1:0 für den Regionalligisten. - Foto: Krüger
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Sulingens Stürmer Mehmet Koc (rechts) ging am Samstag leer aus, Rehdens Abwehrspieler Gazi Siala (links) traf hingegen beim 1:0 für den Regionalligisten.

Sulingen - Von Cord Krüger. Nach 90 unterhaltsamen Minuten am Samstag auf dem Kunstrasenplatz des TuS Sulingen klatschte TuS-Trainer Maarten Schops Michael Wessel ab. „Na Micha, nur eine Halbzeit gespielt?“, frotzelte Schops den Innenverteidiger des BSV Rehden.

„Ja, wir wollten euch nach der Pause auch mal nach vorn kommen lassen“, konterte Wessel seinen Ex-BSV-Teamkollegen aus. Tatsächlich hatte Schops’ Landesliga-Spitzenreiter im zweiten Durchgang mehr Chancen und hätte den Rückstand drehen können – aus eigener Kraft und nicht wegen Wessels Auswechslung. Doch es blieb beim 1:0 (1:0)-Sieg des Regionalligisten.

So ganz zufrieden wirkte Rehdens Trainer Stefan Stuckenberg angesichts dieses Resultats nicht, doch er versicherte: „Alles in Ordnung. Es war ein guter Test, wir konnten uns draußen bewegen, was auf unseren Plätzen nicht möglich war – und ich konnte alle Spieler einsetzen, die ich hatte.“

Nediljko Kovacevic allerdings nur bedingt. Den brachte der A-Lizenz-Inhaber zur zweiten Hälfte und nahm ihn nach 25 Minuten wieder runter – zum hörbaren Ärger des gestikulierenden Neuzugangs. Einige andere der im Winter verpflichteten Kollegen agierten auffälliger – vor allem der Grieche Alexandros Natsiopoulos als Mittelfeld-Lenker, der nach zehn Minuten Sulingens Schlussmann Tim Becker per Flachschuss zur ersten Parade zwang (11.). 

Kurz darauf fand der ebenfalls neue Noe Bokila in Becker seinen Meister (14.), ehe der aufgerückte Gazi Siala zur Führung aus der zweiten Reihe traf. Siala bildete zusammen mit Wessel und Jeff Gyasi das Innenverteidiger-Trio einer Fünferkette mit Patrick Papachristodoulou (links) und Viktor Pekrul auf den Außenpositionen, die bei Ballbesitz weit mit nach vorn gingen. „Papa“ zeigte dabei enormen Einsatz. Mehr Zählbares sprang für das Stuckenberg-Team allerdings nicht heraus, denn „ansonsten haben wir nicht mehr viel zugelassen und standen defensiv diszipliniert“, urteilte Schops. 

Vor allem sein spielender Co-Trainer Manuel Meyer in der Innenverteidigung entnervte die Schwarz-Weißen mit gutem Stellungsspiel und starkem Zweikampfverhalten. Sehenswert, wie der 34-Jährige vor der Pause den acht Jahre jüngeren und in etwa halb so breiten Bokila austanzte. „Aus unseren Balleroberungen hätten wir aber mehr machen müssen und dadurch öfter nach vorn kommen können“, haderte Schops.

Die ersten Minuten nach Wiederanpfiff gehörten zunächst den Gästen, ehe Abwehrchef Meyer seine Vorderleute zusammenstauchte: „Das ist gar nichts mehr von uns! Mehr machen!“ Die Worte kamen an. Vor 50 Zuschauern köpfte Richard Sikut eine Ecke von Christian Hegerfeld an den Pfosten (69.), ein Kopfball von Mehmet Koc rauschte knapp vorbei (70.) – und Sekunden vor Schluss bediente Rehdens Danny Arend Sulingens Pascal Löhmann – doch dessen Bogenlampe flog knapp über den Querbalken: „Ihr habt meine Vorlage nicht genutzt“, warf Arend den Gastgebern nach dem Abpfiff mit ironischem Unterton vor.

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