Aufwand für die Frauen-Landesliga zu groß

SG Hoyerhagen spielt freiwillig eine Klasse tiefer

Soll Tore schießen: Hoyerhagens Corinna Schneidt.
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Soll Tore schießen: Hoyerhagens Corinna Schneidt.

Hoyerhagen – Obwohl die SG Hoyerhagen sportlich weiter in der Fußball-Landesliga der Frauen hätte spielen können, zog das Team um Trainer Philipp Homfeld freiwillig die Reißleine und tritt künftig eine Klasse tiefer in der Bezirksliga an.

Warum? Homfeld liefert eine einleuchtende Erklärung: „Uns wurden die vielen weiten Fahrten nach zwei Jahren einfach zu viel. Gerade weil einige meiner Spielerinnen jetzt mit dem Studium beginnen werden und denen der Aufwand zu groß geworden wäre. In der Bezirksliga passt das besser.“

Okay, dann also back to the roots: In der Bezirksliga sollte die SGH glänzend zurechtkommen und auch wieder mehr Erfolge als zuletzt in der Landesliga einfahren. Zumal Hoyerhagen kaum Abgänge zu verzeichnen hat (nur Frederike Falldorf legt eine Babypause ein, und Co-Trainer Andreas Lenz coacht nun Hoyerhagens erste Herren) und damit über einen absolut Bezirksliga-tauglichen Kader verfügt.

Lohmann im Tor gesetzt

So dürfte Natalie Lohmann auf der Torhüterinnen-Position kaum zu toppen sein, Kapitänin Maren Bünger unverändert als Sechserin abräumen, und das Offensiv-Quartett Michelle Meyer/Julia Nowacki/Alisha Lenz/Corinna Schneidt die gegnerischen Abwehrreihen durcheinanderwirbeln.

Klingt sogar derart gut, dass Hoyerhagen im Idealfall um den Titel mitkicken könnte. „Um Gottes Willen. Das darf nicht passieren. Da müssen wir aufpassen“, lacht Homfeld: „Das wollen die Mädels zumindest vorerst nicht mehr. Aber so weit wird es auch nicht kommen. Viele Spielerinnen werden kürzer treten und nicht jedes Spiel mitmachen. Ich werde wohl häufiger die Zweite um Hilfe bitten müssen. Ein richtiges Einspielen ist so natürlich kaum möglich.“

Trotzdem dürfte Hoyerhagen im oberen Drittel mitmischen und braucht sich um den Klassenverbleib zumindest keine Sorgen zu machen. Dafür ist bei der SGH schlichtweg zu viel Qualität vorhanden.

Homfeld sieht es ähnlich: „Allzu sorglos sollten wir zwar nicht in die Saison hineingehen, aber im Normalfall müsste es schon für einen soliden Mittelfeldplatz reichen. Das würde uns ja auch schon völlig zufrieden stellen.“

Prognose: Hoyerhagen startet am Sonntag, 5. September, mit einem Sieg im Bezirkspokal über Ligakonkurrent SG Husum, tankt Selbstbewusstsein und läuft am Ende der Saison zwischen Rang drei bis fünf ein.  

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