Hallen-EM: Eckhardt so stark wie nie

Sensations-Bronze

„Fassungslos“ in Torun: Neele Eckhardt.
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„Fassungslos“ in Torun: Neele Eckhardt.

Torun/Polen – Damit hatte selbst Neele Eckhardt nicht gerechnet. Am Sonntag gewann die ehemalige Dreispringerin des TSV Asendorf sensationell Bronze bei den Hallen-Europameisterschaften im polnischen Torun. „Ich bin überglücklich“, gestand sie nach dem Endkampf. Und darf sich zudem über das gelöste Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio freuen.

  • Neele Eckhardt sichert sich Bronze bei Hallen-EM.
  • So weit gesprungen, wie noch nie zuvor.
  • Auch die Olympia-Teilnahme ist gesichert.

Eigentlich hätte Neele Eckhardt gar nicht bei den Hallen-Europameisterschaften der Leichtathleten starten dürfen. Die EM-Norm hatte die Dreispringerin verpasst. Aber ein Hallen-DM-Titel, den sie erst im Februar in Dortmund errungen hatte (13,85 Meter), ist eben kein beliebiger Titel. Zudem „standen noch die 14,17 Meter aus der Hallensaison 2020.

Eckhardt zahlt Vertrauen zurück

Deshalb war es sehr wahrscheinlich, nominiert zu werden“, sagte Eckhardt. Also nahm Bundestrainer Charles Friedek die 28-Jährige, die früher für den TSV Asendorf an den Start ging und heute für die LG Göttingen aktiv ist, mit ins polnische Torun, wo am Wochenende die Hallen-EM zu Ende gegangen ist. Und Eckhardt zahlte das in ihr gesteckte Vertrauen auf Heller und Pfennig zurück.

Im gestrigen Finale belegte sie einen sensationellen dritten Platz, erzielte eine Weite von 14,52 Metern. Neue persönliche Bestleistung. So weit ist sie in ihrer Karriere noch nie gesprungen – weder im Freien noch in der Halle. Und selbst der EM-Titel war drin. Am Ende fehlte nur ein Zentimeter. So musste sie sich nur der Portugiesin Patricia Mamona (14,53 Meter), Freiluft-Europameisterin von 2016, sowie der Spanierin Ana Peleteiro (14,52 Meter), Hallen-Europameisterin von 2019, geschlagen geben, weil Peleteiro mehr gültige Versuche hatte als Eckhardt. Mit der Weite hat sie sich zudem das Ticket für die Olympischen Spiele, die im Sommer in Tokio über die Bühne gehen sollen, gesichert.

Neele Eckhardt: „Ich war etwas fassungslos“

„Ich bin überglücklich. Ich brauche ein paar Tage, um das zu verdauen“, sagte Eckhardt, nach dem Endkampf: „Ich war etwas fassungslos. Mit einer 52 hätte ich nicht gerechnet. Der Sprung schlummerte schon länger in mir, aber es musste natürlich alles passen. Es hätte nicht besser laufen können.“

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