Semper, Fallenbeck und Plander werden verabschiedet / HSG Stedingen zu Gast

Sulinger-Trio steigt aus

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Will sich im letzten Saisonheimspiel der Handball-Landesliga morgen gegen die HSG Stedingen noch einmal voll reinhängen: Sulingens Allrounder Julian Plander (r.).

Sulingen - Es dürfte beim letzten Saisonheimspiel emotional werden, denn sowohl Ingolf Semper, Trainer beim Handball-Landesligisten TuS Sulingen, als auch die Akteure Malte Fallenbeck (studiert in Osnabrück) und Julian Plander (geht für ein halbes Jahr nach Neuseeland) hören auf. Daher ist davon auszugehen, dass sich die Sulestädter morgen um 19 Uhr gegen den Tabellenachten HSG Stedingen noch einmal voll reinhängen.

Beide Teams präsentierten sich zuletzt unterschiedlich: Während die Gastgeber vier Niederlagen in Folge kassierten, gewann die HSG Stedingen die vergangenen vier Partien. Bei einem Punkteverhältnis von 21:27 Zählern sind beide Mannschaften gerettet. Semper weiß, warum es beim Saisonendspurt nicht läuft: „Den letzten Willen habe ich in den vergangenen Spielen vermisst.“ Das soll sich morgen allerdings ändern. „Wir haben noch eine Rechnung offen“, unterstreicht der 46-Jährige.

Mit Aggressivität und Härte ließen sich die Sulinger bei der 23:24-Hinspiel-Niederlage den Schneid abkaufen. In eigener Halle wollen sie die Stedinger mit spielerischen Mitteln bezwingen. Die Hausherren sind aber auch in der Abwehr gefordert. „Wir müssen einfach mehr kämpfen und in der Deckung auch zur Seite verschieben. Da ist jeder gefragt“, sagt Semper.

Personell hat der Tabellenachte bis auf Philipp Drigas (privat verhindert) alle Mann an Bord. Die zuletzt fehlenden Tobias Tannert und Jonas Langnau gehören mit zum Aufgebot. Semper vertraut in der zweiten Reihe zunächst einmal Jan Scharf, Jannik Knieling und Björn Meyer. Er weiß, was die Rückraumakteure leisten können, sagt allerdings auch: „Zuletzt haben sie keine großen Bäume ausgerissen.“ Nun können sie sich noch einmal von ihrer besseren Seite präsentieren. Im Tor bleibt Gerrit Uhlhorn erste Wahl. Malte Fallenbeck könnte vom rechten Flügel an den Kreis rücken. Auf der Rechtsaußenposition würde sich Benjamin Demel anbieten. Eine Alternative wäre Julian Plander. Der TuS-Coach will sich aber erst nach dem heutigen Abschlusstraining endgültig entscheiden.

Semper hofft, dass die Sulinger den Zuschauern noch einmal etwas bieten können. Er zieht schon einmal Bilanz: „Bis auf einen Durchhänger ist die Saison gut verlaufen.“ Jetzt fehlt in der 25. Meisterschaftsbegegnung nur noch der elfte Sieg.

mbo

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