Vize-Landesmeister durch pulverisierte Bestzeiten: Die „Grafen“ Hoya-Bruchhausen

23 Sekunden – eine Schwimmwelt

Sicherten sich die Vizemeisterschaft auf Landesebene im Schwimmen (v. l.): Daniel Hagner, Dennis Landwehr, Carl Bittendorf, Morten Siemering und Finn Corus vom Grafen-Schwimmteam Hoya-Bruchhausen. ·
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Sicherten sich die Vizemeisterschaft auf Landesebene im Schwimmen (v. l.): Daniel Hagner, Dennis Landwehr, Carl Bittendorf, Morten Siemering und Finn Corus vom Grafen-Schwimmteam Hoya-Bruchhausen. ·

Br.-Vilsen - Einer der Höhepunkte des Wettkampfjahres ist der „Deutsche Mannschaftswettbewerb Schwimmen der Jugend“ (DMSJ), der auf Bezirks-, Landes- und Bundesebene ausgetragen wird.

Nicht immer ist ein Schwimmverein in der Lage, sich daran zu beteiligen, denn es muss eine ausreichende Anzahl von Aktiven, die einer bestimmten Altersgruppe angehören, zur Verfügung stehen. Als einzige Mannschaft des Kreisschwimmverbands mit dabei waren in diesem Jahr die Jungen der Jahrgänge 1999 und 2000 (Jugend C) des Grafen-Schwimmteams Hoya-Bruchhausen: Dennis Landwehr (1999), Daniel Hagner (1999), Finn Corus (2000), Carl Bittendorf (2000) und Morten Siemering (2000).

Zunächst einmal musste Mitte Oktober im Hildesheimer „Wasserparadies“ die Rangfolge der sechs aus dem Bezirk Hannover gemeldeten Mannschaften ausgeschwommen werden, um festzustellen, welche Teams zu den acht schnellsten in ganz Niedersachsen gehören. Und hier ließen sich die „Grafen“ nicht lumpen: Gleich im ersten Rennen über die 4 x 100 Meter Freistil schlugen sie mit einem deutlichen Vorsprung von dreieinhalb Sekunden vor den Wasserfreunden Hannover 1898 als Erste an. In hervorragenden 4:30,32 Minuten hatten sich die Schützlinge von Trainerin Ute Sprecher-Odigie mit diesem Triumph eine glänzende Ausgangsposition geschaffen. Jeweils auf Platz zwei landeten sie hinter den Hannoveranern über 4 x 100 Meter Brust, Rücken, Schmetterling und Lagen. Das bedeutete den Silberrang in der Endabrechnung. Mit ihrer Gesamtzeit von 26:30,72 Minuten hatten sich die Vilser Nachwuchstalente zugleich den dritten Platz unter den dreizehn niedersächsischen Mannschaften gesichert und sich so für das Finale auf Landesebene qualifiziert.

Drei Wochen später ging es im Osnabrücker Nettebad zur Sache. Gleich im ersten Rennen über die 4 x 100 Meter Freistil verbesserte sich das Team gegenüber dem Bezirksentscheid um mehr als sechs Sekunden und schlug nur knapp hinter dem späteren Goldmedaillengewinner, dem Celler SC, an. Auch für die Bruststaffel hatten sich die „Grafen“ das Ziel gesetzt, schneller zu sein als die Hannoveraner. Und die Rechnung ging auf: Wieder landeten sie auf Platz zwei. Als Rückenschwimmer mussten sie sich allerdings mit dem dritten Platz begnügen. Dann aber folgte die Spitzenleistung: Aus dem Rennen über die 4 x 100 Meter Schmetterling ging das Grafen-Schwimmteam als Sieger hervor. Vier neue persönliche Bestzeiten aller vier Starter sorgten für einen Triumph nach 5:16,78 Minuten.

Gegenüber dem Bezirksentscheid war das eine kaum für möglich gehaltene Verbesserung von mehr als 23 Sekunden. Gleichzeitig ließ dieser Sieg den Vorsprung vor den Hannoveranern auf satte zwölf Sekunden anschwellen. Das zahlte sich aus: Als Lagenschwimmer mussten sich die „Grafen“ zwar von den Cellern und den Hannoveranern überholen lassen, in der Endabrechnung bescherte ihnen der Vorsprung aus den vorherigen Rennen jedoch die Vizemeisterschaft auf Landesebene. · mme

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