Seckenhauser Kader bleibt zusammen / „Persilschein“ für Christian Schult

„Kreisliga für Neuanfang vielleicht bessere Klasse“

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Christian Schult (links) überlegt derzeit, ob er noch ein Jahr in Seckenhausen dranhängen soll.

Seckenhausen - Von Gerd Töbelmann. Die erste Herren der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst ist schon eine ganz spezielle Fußball-Mannschaft. Nach dem feststehenden Abstieg in die Kreisliga wären viele Teams sicherlich auseinandergebrochen. Nicht so Seckenhausen. „Der Kader bleibt komplett zusammen. Darauf bin ich schon ein bisschen stolz“, meinte TSG-Spielertrainer Torben Budelmann.

Der 29-Jährige hätte sich gern in der Bezirksliga-Relegation durchgesetzt und ein zweites Jahr im Bezirk verbracht, doch „Budel“ sagt auch, „dass es für den immer noch währenden Neuanfang vielleicht besser ist, dass wir den jetzt in der Kreisliga fortführen können. Da haben die jungen Spieler, die im zweiten Glied stehen, noch bessere Möglichkeiten, um auf sich aufmerksam zu machen. In der Bezirksliga-Saison konnte ich bei unserem Drahtseilakt nicht so viel wechseln, sondern musste immer die vermeintlich besten aufbietten, um die nötigen Punkte zu holen.“

Aber natürlich birgt der Abstieg auch Nachteile, denn für ambitionierte Spieler ist Seckenhausen in der kommenden Saison keine so gute Adresse mehr. „Ich hatte drei neue Spieler von außerhalb fest an der Angel. Einer davon hat jetzt zugesagt, einer überlegt noch und einer hat mir kürzlich abgesagt“, berichtet Budelmann.

Vermutungen, der beste Stürmer Nico Kiesewetter könnte von der Fahne gehen, haben sich nicht bestätigt. Und darüber ist Budelmann natürlich sehr froh: „Nico ist ein feiner Junge. Der hat als einer der Ersten zugesagt.“ In diesem Zusammenhang hofft der Seckenhauser Coach auch darauf, dass Routinier Christian Schult (32) im Boot bleibt: „Chris kriegt von mir einen Persilschein. Ich mache das, was er möchte. Wenn er voll durchzieht, wäre mir das natürlich am liebsten. Und wenn er etwas kürzer treten will, ist das auch okay. Ich weiß aber, dass er den Verein nicht verlassen wird.“

Das gilt natürlich auch für Budelmann selbst, der im Trainerstab weiterhin auf Bruder Arne sowie auf Burkhard Züdel bauen kann. Eventuell erhält dieses Trio sogar noch Verstärkung.

Und wie sehen Budelmanns Ziele mit Seckenhausen aus? Eine sofortige Rückkehr in die Bezirksliga ist jedenfalls kein Muss. „Der Aufstieg ist mittelfristig schon ein Thema. Aber erst einmal wollen wir uns in der Kreisliga konsolidieren.“

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