Nach dem Landestitel Platz vier bei DM geholt / Frauen-Bundesliga das große Ziel

Seckenhauser A-Jugend wirft Körbe am Fließband

Die Jugend 18/19 der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst holte bei der Deutschen Meisterschaft in Schweinfurt den vierten Platz. Darüber freuten sich (hinten v.l.): Coach Désirée Risler, Carolin Rieckers, Birthe Brinkmann, Jana Harms, Luise Budig und Coach Camilla Hahn sowie (vorn v.l.): Mareike Rieckers, Pia Züdel, Tabea Klusmeyer, Sarah Kienker und Kristina Terentjew.
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Die Jugend 18/19 der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst holte bei der Deutschen Meisterschaft in Schweinfurt den vierten Platz. Darüber freuten sich (hinten v.l.): Coach Désirée Risler, Carolin Rieckers, Birthe Brinkmann, Jana Harms, Luise Budig und Coach Camilla Hahn sowie (vorn v.l.): Mareike Rieckers, Pia Züdel, Tabea Klusmeyer, Sarah Kienker und Kristina Terentjew.

Heiligenrode - Von Sandra HellmersSo ein Team hat man nicht oft: Die Korbball-A-Jugend der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst holte zum Abschluss ihrer Junioren-Laufbahn 2012 den Niedersachsenmeistertitel und bei der Deutschen Meisterschaft in Schweinfurt Platz vier. Heute macht die eingeschworene Truppe bei den Frauen die Niedersachsenliga unsicher.

Camilla Hahn, eine Hälfte des Trainerduos mit Désirée Risler, weiß genau, was sie an dieser Mannschaft hat. „Der Grundstock der Mannschaft bestand seit der E-Jugend. Die Spielerinnen stammen aus einem Freundeskreis und verbringen auch heutzutage viel Freizeit miteinander. Eine gute Mannschaft funktioniert nicht nur auf dem Spielfeld sondern auch menschlich und außerhalb des Sports“, weiß der Coach. Seit der D-Jugend (12/13) betreuen Hahn und Risler die Mannschaft – und sie hatten sofort begonnen, vor allem an Technik und Teamgeist zu arbeiten. Schon wenig später stieg die TSG in die Bezirksoberliga auf und qualifizierte sich in den folgenden Jahren als Meister oder Vize regelmäßig für die Landesmeisterschaften.

Taktisch hat die Mannschaft eine Menge zu bieten, auch weil mit Luise Budig eine wirklich starke springende Korbhüterin zur Verfügung steht. „So konnten wir früh die 4:1-Abwehr aufbauen und verschiedene Spielsysteme erproben. Die Mannschaft ist in ihrem Angriffs- und Abwehrverhalten dadurch sehr flexibel“, erklärt Camilla Hahn.

In diesem Jahr schließlich schaffte die TSG als Bezirksvize die Qualifikation für die Niedersächsischen Titelkämpfe. Im Finale wurde der Oldenbroker TV klar mit 6:2 besiegt – als Landesmeister war das Team zum Ende der Jugendkarriere damit sogar für den absoluten Saisonhöhepunkt, die „Deutsche“, qualifiziert. „Das war schon die Krönung“, jubelte Hahn.

Also ging es im Mai auf eine lange Reise – ins unterfränkische Schweinfurt, wo die Deutschen Meister gekürt wurden. Hier unterlag die TSG nach einer starken Vorrunde zuerst dem späteren Deutschen Meister TSV Berghreinfeld (Bayern) im Halbfinale und verpasste durch ein 4:10 gegen Titelverteidiger TuS Helpup (Westfalen) im Spiel um Platz drei nur knapp eine Medaille. „Das war unserer Zielsetzung nach ein toller Erfolg“, befand Trainerin Hahn – und durfte sich einmal mehr über einen herausragenden Teamgeist freuen.

Die Juniorenzeit ist für die Mannschaft nun vorbei, doch das bedeutet nicht, dass die gemeinsame Korbball-Karriere beendet ist. „Diese Mannschaft bildet jetzt den Grundstamm der Frauenmannschaft und hat sich in der Niedersachsenliga bislang gut präsentiert. Einige liebäugeln schon mit der Bundesliga; ich denke auch, dass die Mannschaft tatsächlich das Potenzial hat, in der Zukunft irgendwann einmal in der Bundesliga mitzuspielen“, zeigt sich Hahn überzeugt von der Qualität ihres persönlichen „Jahrhundert-Teams“.

Heiligenroder Kader: Birthe Brinkmann, Luise Budig, Jana Harms, Sarah Kienker, Tabea Klusmeyer, Kristina Terentjew, Mareike Rieckers, Birthe Schmidt, Lisa Specchia, Merle Wendt, Pia Züdel, Lisa Berg. Trainerteam: Camilla Hahn, Desiree Risler.

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