Seckenhausens Nico Kiesewetter spielt wieder im Sturm und trifft fast nach Belieben

„Reifer, robuster“ – und erfolgreicher

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Nico Kiesewetter (rechts, hier gegen Lahausens Jean-Charles Luyindula) war beim 2:1 der Matchwinner.

Kreis-Diepholz - Von Malte Rehnert. Diese Bilanz ist beeindruckend. Neun Spieltage sind erst rum in der Fußball-Kreisliga – und Nico Kiesewetter hat schon 15 Mal getroffen. Gegen Brockum (10:0) und Holzhausen-Bahrenborstel (6:2) gelangen dem 20-Jährigen vom aktuellen Tabellenzweiten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst jeweils Viererpacks. Er war in den vergangenen fünf Spielen immer erfolgreich, stockte da sein Konto von fünf auf 15 Treffer auf. Und die letzten zwei Tore waren besonders wichtig, beim 2:1-Auswärtssieg beim TSV Lahausen schnürte er einen Doppelpack. „Es funktioniert ganz gut“, sagt Kiesewetter bescheiden.

Er ist zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison schon erfolgreicher als in seinen ersten beiden Herrenjahren. In der Bezirksliga-Saison 2013/14 waren es acht Treffer, in der Kreisliga-Spielzeit 2014/15 dann 14. Dass er diese Werte inzwischen überboten hat, liegt laut TSG-Kapitän Christian Schult vor allem an der Versetzung in den Sturm. „Nico war in den vergangenen Jahren schon wichtig für uns. Jetzt spielt er konsequent vorne – und ist noch wichtiger. Er macht die Tore, die uns im letzten Jahr wohl gefehlt haben.“ Da hatte es für Seckenhausen letztlich zu Platz drei gereicht, der Aufstieg wurde knapp verpasst.

Nun soll auch Kiesewetter dafür sorgen, dass die TSG diesmal Grund zu Freude hat. Der momentan mit Abstand beste Kreisliga-Schütze (Zweiter ist Maurice Krüger vom TuS Sulingen II mit zehn Toren) hatte schon zu Beginn seiner Herrenzeit im Sturm gespielt, musste sich aber erst mal an die härtere Gangart gewöhnen. „Da hat er ein paar auf die Beine bekommen, so dass wir ihn ein bisschen zurückgezogen haben“, erklärt Schult. In der vergangenen Saison lief Kiesewetter meistens im Mittelfeld auf, häufig als „Sechser“. Der neue Coach Dirk Hofmann schob ihn nun wieder nach vorne – ein, wie sich bereits gezeigt hat, cleverer und erfolgreicher Schachzug. „Nico ist jetzt reifer und auch robuster“, urteilt Schult und nennt die Vorzüge des athletischen, rothaarigen Torjägers: „Er hat einen guten Schuss und ist schnell.“

In Lahausen sorgte Kiesewetter mit einem Drehschuss zunächst für den Ausgleich und besorgte in der Nachspielzeit per Kopf das 2:1. Damit hat er sein selbst gestecktes Ziel (15 Tore) erreicht und kann sich ein neues suchen. Das will er aber eigentlich gar nicht. „Ich bin vollkommen überrascht darüber, wie gut es läuft. Und ich will keine großen Töne spucken.“

Wichtiger ist ihm der Erfolg mit der Mannschaft – und die habe in diesem Jahr gute Aufstiegschancen: „Wir haben in Okel und den Sulinger Teams starke Konkurrenz. Aber wenn wir weiter so konstant sind, sollte das möglich und unser Ziel sein.“ Kiesewetter selbst will möglichst schnell wieder auf Bezirksebene spielen – und möglichst mit Seckenhausen. „Hier fühle ich mich pudelwohl, es macht super viel Spaß.“

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