Seckenhausen schlägt Mörsen und startet den Partyabend / Siegmann bedient

Tag der großen Sause – 3:2

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Seckenhausens Tobias Thiemann brachte seine Mannschaft am Samstag mit 1:0 in Führung. Am Ende setzte sich der Bezirksliga-Absteiger beim SV Mörsen-Scharrendorf mit 3:2 durch.

Mörsen - Es war ein zünftiger Samstag für die Kreisliga-Fußballer der TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Zuerst gewann die Mannschaft das Spitzenspiel beim SV Mörsen-Scharrendorf mit 3:2 (3:0), bevor im „Bremer Tor“ beim bayrischen Abend kräftig gefuttert und anschließend auf dem Freimarkt ordentlich gefeiert wurde. „Das haben wir uns auch verdient“, strahlte TSG-Coach Torben Budelmann.

Mörsens Spartenleiter hingegen war der Appetit vergangen: „Wir haben viel zu viele Chancen fahrlässig vergeben“, seufzte Andreas Siegmann.

In einem insgesamt tollen Fußballspiel vor rund 160 Zuschauern hätten die Gastgeber in der Anfangsphase in Führung gehen können, doch sowohl Dekurim Stubbla (14.) als auch Timo Rathkamp (14.) ließen ihre Möglichkeiten liegen. „Diese Chancen müssen wir einfach nutzen“, grollte Siegmann.

Wie man es besser macht, zeigten die Gäste – und wie: In der 25. Minute traf Tobias Thiemann zum 1:0, und mit einem Doppelschlag von Fabian Öhlerking (41.) und Lars-Christian Hoffmann (43.) ging Seckenhausen zur Pause gar mit 3:0 in Führung. „Wir haben uns dumme individuelle Fehler geleistet. Bei den Gegentoren haben wir wirklich nicht gut ausgesehen“, monierte Siegmann. Er räumte aber auch ein, dass der Gegner in der ersten Halbzeit „sehr konzentriert, kompakt und auch effektiv gespielt hat“. Seckenhausen sei griffiger gewesen und auch besser in die Zweikämpfe gekommen.

Budelmann war natürlich mit den ersten 45 Minuten sehr zufrieden. „Wir haben gut verschoben, hatten ein tolles Umschaltspiel und waren sehr diszipliniert“, lobte der TSG-Coach den Auftritt seiner Mannschaft.

Nach dem Wechsel setzte Mörsen dann alles auf eine Karte. Und es dauerte auch nur drei Minuten, ehe Torjäger Serdar Uludasdemir per Kopfball nach Vorlage des eingewechselten Enis Stubbla das 1:3 markierte (48.). Und als dann Thorsten Schewe nach einem Eckball von Andre Lausch das 2:3 erzielte (67.), wurde es noch einmal spannend. „Natürlich hätte dann noch einmal Hektik aufkommen können, aber die Mannschaft hat weiter konzentriert gespielt“, sagte TSG-Coach Budelmann.

Zwar berannten die Gastgeber nun das TSG-Tor und erarbeiteten sich auch etliche Möglichkeiten, die aber allesamt vom Winde verwehten. Sehr zum Ärgernis von Siegmann. „So etwas darf einfach nicht passieren“, brummte der Spartenleiter – und meinte damit besonders Enis Stubbla, der freistehend aus drei Metern kläglich scheiterte. „Natürlich hatte Mörsen einige gute Chancen, aber wir hatten eben einen guten Keeper“, verteilte Budelmann ein Sonderlob an Malte Wolpmann.

Auf der anderen Seite hätte Tobias Thiemann in der 86. Minute alles klarmachen können, traf aber nur den Pfosten. „Dann ist das Spiel durch“, meinte „Budel“. „Fällt das Tor, ist die Messe gelesen“, sagte auch Siegmann. War sie dann auch so.

flü

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