Seckenhausen reicht die „Rote Laterne“ an Sudweyhe weiter

Vanessa Meier wirft Barrien an die Bundesliga-Spitze

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Vanessa Meier erzielte sieben Körbe und war damit maßgeblich an Barriens Sprung an die Tabellenspitze beteiligt.

Barrien - Von Sandra Hellmers. Mission erfüllt: Mit einem erneut starken Auftritt holte sich der TSV Barrien am zweiten Spieltag der Korbball-Bundesliga Nord die Tabellenführung. Die TSG Seckenhausen-Fahrenhorst gab nach zwei Siegen die „Rote Laterne“ an den TuS Sudweyhe ab, der erneut zwei Niederlagen einstecken musste. Auch Aufsteiger SV Heiligenfelde wartet weiter auf die ersten Zähler.

TSV Ingeln-Oesselse - TSV Heiligenrode 6:9 (3:5): Gegen den Aufsteiger agierte Heiligenrode anfangs kompromisslos und ging schnell mit 3:0 in Führung. Doch bis zur Pause blieb das Spiel eng. Als Ingeln-Oesselse nach dem Seitenwechsel auf 4:5 verkürzte und das Team von Trainerin Dagmar Schnelle zehn Minuten lang nicht punkten konnte, wurde es nochmal eng. Vier TSV-Treffer in Folge zum zwischenzeitlich 9:4 (38.) brachten dann aber Klarheit. „Das war eine starke Abwehrleistung von uns“, lobte Schnelle, tadelte allerdings auch: „Im Angriff waren wir nicht konsequent genug.“

Heiligenfelder Probleme

mit dem Abschluss

SV Heiligenfelde - Oldenbroker TV 9:18 (7:10): Mit einer starken Startphase machte Oldenbrok dem Aufsteiger sofort das Leben schwer. Erst als das Heiligenfelder Trainerteam Frauke und Jörg Spalkhaver auf Einzeldeckung umstellte, war die Partie etwas ausgeglichener. „Wir hatten heute einfach zu große Probleme beim Abschluss. Da war es nur eine Frage der Zeit, wann Oldenbrok davon ziehen würde“, haderte Jörg Spalkhaver.

TSV Heiligenrode - SV Heiligenfelde 13:6 (10:3): Über die 1:0-Führung konnte sich Heiligenfelde nicht lange freuen. Barrien nahm nun das Heft in die Hand und gab es nicht mehr ab. Schon zur Pause stand der Sieger fest – 10:3. „Nach der Halbzeit lief es bei uns aber etwas besser, so dass wir das Ergebnis dann doch noch einigermaßen in Grenzen halten konnten“, berichtete Jörg Spalkhaver.

TSV Barrien - SG Findorff 8:8 (5:5): Mitfavorit gegen Abonnementsmeister – das erste echte Spitzenspiel der Saison hatte diesen Titel auch absolut verdient. Gegen den Deutschen Vizemeister schlug sich Barrien von Beginn an bestens. Mit 2:0 lag Manfred Ottos TSV vorn, ehe sich Findorff ins Spiel kämpfen konnte. Fortan agierten beide Teams auf Augenhöhe. Die Findorffer 7:5-Führung in Halbzeit zwei konnte Barrien ausgleichen, und auch der Nackenschlag zum 7:8 wurde postwendend mit dem Ausgleich beantwortet. Am Ende holte sich Barrien einen verdienten Punkt und stieß die Tür zur Tabellenführung auf.

TSG Seckenhausen-F. - TV Stuhr 10:9 (5:4): Nach dem Fehlstart zum Auftakt wollte die TSG unbedingt punkten und die „Rote Laterne“ abgeben. Stuhr trat erneut mit zwei flexiblen Deckungssystemen an, was das Behrens-Team aber nicht verunsicherte. Bis zur Pause war das Spiel offen. Nach dem Seitenwechsel zog die TSG dann auf 10:6 davon und sah wie der sichere Sieger aus. Doch Stuhr lieferte einen wuchtigen Endspurt, der aber nicht mehr den Ausgleich brachte. „Ich denke, wir haben verdient gewonnen“, freute sich TSG-Trainer Torsten Behrens.

TuS Sudweyhe - TSV Barrien 2:7 (1:4): Für Sudweyhe stand nach den zwei Auftaktniederlagen nun erneut ein schweres Spiel bevor. Barrien versuchte es aus der Distanz und konnte so recht schnell sicher in Führung gehen; allerdings auch, weil der TuS vor dem gegnerischen Korb erneut blockiert schien. „Wir bringen eine starke Deckung auf das Feld, werfen fast in jedem Angriff auf den Korb, wir belohnen uns nur nicht“, ärgerte sich TuS-Trainer Alexander Mauz. Daran änderte sich auch nach der Pause wenig. „Unsere Spielerin des Tages war Vanessa Meier mit sieben Treffern, davon fünf gegen Sudweyhe“, lobte Manfred Otto, dessen TSV nun an der Tabellenspitze steht. Kollege Mauz urteilte derweil: „Ich finde nicht, dass wir die schlechtere Mannschaft waren. Wenn man aber nur zwei Körbe wirft, hat man schlechte Argumente.“

TV Stuhr - SG Findorff 5:10 (1:3): Beim TVS spielte Rückkehrerin Jana Wessels am Korb durch. Dadurch gewann Stuhr im Spielverlauf hohe Sicherheit in der Abwehr. Trotz des variablen Findorffer Angriffsspiels gelangen viele Ballgewinne. Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen. Die Stuhrer 1:0-Führung (3.) konnten die Bremerinnen erst in der elften Minute durch einen verwandelten Viermeter-Strafwurf ausgleichen. Die Entscheidung brachte eine lange Phase ohne Stuhrer Treffer, so dass Findorff auf 7:1 davonzog (27.). Damit war die Entscheidung gefallen. Das Stuhrer Trainerteam war trotzdem zufrieden. „Die Mannschaft hat heute ihr Potenzial angedeutet, jetzt müssen wir daraus etwas machen“, erklärte Corinna Woltemade.

TSG Seckenhausen-F. - TuS Sudweyhe 16:14 (7:10): „Da werfen wir 14 Körbe und es reicht trotzdem nicht“, haderte Sudweyhes Trainer Mauz mit diesem Spielverlauf. Sein Team kassierte erneut vor allem Gegentreffer aus der Distanz, schien aber beim 10:7 zur Pause auf der Siegerstraße. So sollte es eigentlich weitergehen, doch nun war wieder die Wurfschwäche da. Das nutzte die TSG clever aus. „Wir wollten ruhig bleiben, aber trotzdem die nötige Aggressivität entgegen setzen“, verriet TSG-Trainer Torsten Behrens. Vier Minuten vor Schluss lag sein Team vorentscheidend mit 16:12 in Front und brachte die Partie nach Hause. Den letzten Platz belegt nun der immer noch punktlose TuS Sudweyhe. „Das ist ungewohnt für uns. Wir müssen ruhig bleiben und konzentriert weiter unser Zeug machen. Ich bin sicher, dass wir den Bock umstoßen können“, zeigt sich Mauz kämpferisch.

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