Kein Spieler verließ den Bezirksligisten / Freude über Müllers Rückkehr / „Letzte Saison bestätigen“

Seckenhausen muss nicht viel ändern

Die Seckenhauser Trainer Torben Budelmann (li.) und Wilco Freund (re.) freuen sich auf folgende Neuzugänge (v.l.): Malte Brenger, Eike Müller und Robin Ellerbrock. Auf dem Bild fehlt Jens Klusmeyer.

Kreis-Diepholz - Von Dennis SchottSECKENHAUSEN · Torben Budelmann und Wilco Freund sind von ihrem Team überzeugt. Sehr sogar. So sehr, dass das Trainergespann des Fußball-Bezirksligisten TSG Seckenhausen-Fahrenhorst es kaum in Erwägung zog, den Kader grundlegend zu verändern. Mit Eike Müller, Malte Brenger, Robin Ellerbrock und Jens Klusmeyer stoßen lediglich vier Neue für die bevorstehende Saison hinzu.

Das damit bekundete Vertrauen in die Stärke des Teams beruht allerdings auf Gegenseitigkeit. Denn auch die Spieler scheinen zu wissen, was sie an ihren Trainern und ihrem Verein haben. Kein einziger kehrte dem Team seinen Rücken. Überhaupt scheint die Verzahnung zwischen Team und Trainergespann in keinem anderen Verein so groß zu sein wie bei TSG Seckenhausen-Fahrenhorst. Wilco Freund als taktischer Richtungsweiser an der Seitenlinie und Torben Budelmann in seiner Spielertrainerfunktion als umsetzendes Organ auf dem Feld. Eine Aufgabenteilung, die sich schon in der abgelaufenen Saison als effektiv erwies. Zuvor vom Abstieg bedroht, schaffte das Team mit dem Beitritt Freunds als zweiten Trainer in der Endabrechnung den Sprung auf den sechsten Rang. „Wir haben beide die gleichen Züge in der taktischen Ausrichtung. Da sind nur Nuancen, die uns da unterscheiden. Außerdem hat man von außen auch eine andere Sicht als auf dem Platz“, erklärt Freund. Als Verantwortliche für den Leistungsbereich sind beide zudem als Jugendtrainer tätig (Freund U15, Budelmann U17), um eine zielgerichtete Weiterentwicklung der Talente zu gewährleisten.

Sowohl Freund als auch Budelmann haben also eine klare Vision. Was die bevorstehende Saison bringen soll, da hüllen sie sich jedochim Schweigen. „Das Ziel soll

▪ Vakante Positionen

▪ gibt es kaum

aus der Mannschaft kommen“, so Budelmann. Nur soviel lässt er sich entlocken: „Wir wollen irgendwo das bestätigen, was wir letzte Saison erreicht haben. Dabei dürfen wir aber auch den Blick nach unten nicht verlieren.“

Das Gesicht der Mannschaft hat sich dabei kaum bis gar nicht geändert. Wirklich ist der Gros der Neuzugänge nämlich nicht. Klusmeyer kommt aus der eigenen A-Jugend und macht nun den obligatorischen Sprung in den Herren-Bereich. Er ist hinter Patric Lampe als zweiter Torwart geplant. Und mit Eike Müller kehrt ein alter Bekannter zur TSG zurück, nachdem er in der letzten Saison einen Abstecher zu seinem Jugendverein TuS Varrel gemacht hatte. „Eine wichtige Personalie. Er wird uns fußballerisch weiterhelfen“, sagt Budelmann, der somit auf ein eingespieltes Team zurückgreifen kann.

Die „Platzhirsche“ (Freund) um Sascha Otten, Fabian Timmermann, Julian Michel, Marcel Dörgeloh, Christian Schult und natürlich Budelmann werden nach wie vor die tragenden Säulen des TSG-Spiels bilden. Um die (wenigen) vakanten Positionen herum will das Trainergespann die Eindrücke aus der Vorbereitung abwarten.

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